Foxconn benötigt mehr als 200.000 zusätzliche Angestellte um das iPhone 13 pünktlich fertigzustellen
Wie in jedem Jahr lässt Apple auch diesmal seine neuen Flaggschiffe u. a. bei Foxconn zusammenbauen. Um die Deadline von Apple für den Verkaufsstart einhalten zu können, benötigt der Konzern weitere Arbeitskräfte - von mehr als 200.000 Arbeitern ist die Rede.

Apple wird das iPhone 13 in vier Varianten sehr wahrscheinlich am 14. September vorstellen. Schon drei Tage später wird in Apples Online Store der Button für die Vorbesteller freigeschaltet. Geht es nach dem Leaker Jon Prosser, sollen die ersten Geräte bereits am 24. September an die Kunden ausgeliefert werden.
Die Massenfertigung des iPhone 13 sollte mittlerweile nicht nur angelaufen sein, sondern auf Hochtouren laufen. Das Ziel: Bis zum kommenden Januar müssen 95 Millionen iPhone 13 zusammengebaut werden. Einen großen Teil der Produktion übernehmen die beiden Firmen Foxconn und Pegatron. Neu an Bord ist der Fertiger Luxshare, wo immerhin drei Prozent aller iPhone 13 vom Band laufen.
Bei Foxconn fehlen Angestellte
In den Montagehallen von Foxconn stehen wie es scheint einige Montagelinien leer. Wie die South China Morning Post berichtet, fehlen dem Apple-Zulieferer insgesamt mehr als 200.000 Angestellte um die bestellte Stückzahl bis Januar an Apple ausliefern zu können.
Doch nicht nur das für Januar gesteckte Ziel ist bedroht, wenn keine neuen Mitarbeiter akquiriert werden können. Wenn Foxconn nicht genügend Fließbandarbeiter anwerben kann, könnte es sogar schon Ende September zu Lieferengpässen kommen. Die Information stammt laut der South China Morning Post von Wang Xue, dem stellvertretenden General Manager der größten iPhone-Fabrik des Konzerns in der zentralchinesischen Stadt Zhengzhou.
Dem Bericht nach wird Foxconn dabei sogar von mehreren lokalen Vertretern der chinesischen Regierung unterstützt. Ununterbrochen fahren mehr als 100 Busse Bewerber aus der Provinz in die "iPhone-Stadt" Zhengzhou. Das Ganze findet unter strengsten Auflagen hinsichtlich der COVID 19-Pandemie statt, um bei den riesigen Menschenmassen ein Ausbruchsgeschehen zu vermeiden.
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