Foxconn nimmt iPhone-Produktion wieder auf
In China haben zahlreiche Unternehmen in den letzten Wochen und Monaten wegen der Corona-Pandemie die Fertigung ausgesetzt und die Werkshallen geschlossen. Nun ist die iPhone-Produktion in der Volksrepublik wieder angelaufen und bewegt sich laut dem CEO von Foxconn bereits fast wieder im normalen Rahmen.

Der Corona-Virus hält seit vielen Wochen die ganze Welt in Atem. Zuerst wurde China von der Epidemie heimgesucht. Nachdem das Land viele Todesfälle zu verzeichnen hatte, entschloss sich die Regierung dazu, Ausgangssperren zu verhängen und ganze Städte unter Quarantäne zu stellen. Dies betraf auch viele Angestellte von Apple-Zulieferern.
Da die Arbeiter fehlten und man das Ansteckungsrisiko minimieren wollte, wurden kurzerhand viele Unternehmen vorübergehend geschlossen. Zu den betroffenen Firmen gehörte Foxconn, wo der Großteil von Apples iPhone-Produktion geleistet wird. Kam es vor Kurzem noch zu Warnungen seitens Foxconn, dass sich der Stop der Produktion negativ auf das Geschäftsjahr auswirken würde, hört man jetzt gänzlich andere Töne aus China.
Wie Terry Gou, der Leiter der Hon Hai Precision Industry, besser bekannt als Foxconn, Journalisten vor Ort wissen ließ, habe man die Arbeit in nahezu allen Werken wieder aufgenommen. Die Fertigung finde in vielen Firmenteilen wieder im normalen Rahmen statt und übertreffe jetzt schon alle Erwartungen.
Zumindest bei Foxconn wird es zu keinen Lieferverzögerungen kommen, die sich negativ auf beispielsweise das iPhone 12 niederschlagen. In spätestens einer Woche sollen alle Produktionsstätten von Foxconn wieder mit der gewohnten Kapazität laufen.
Auch für Apple hat sich die Lage in China wieder beruhigt. Der iPhone-Hersteller hat heute alle Apple Stores in China wieder geöffnet, allerdings noch mit eingeschränkten Öffnungszeiten.
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