Foxconn-Statistik deutet auf sehr gutes Quartalsergebnis von Apple hin

Am 27. Juli präsentiert Apple auf der Quartalskonferenz die Ergebnisse der Monate April, Mai und Juni. Das abgelaufene Quartal stellt normalerweise eines der schwierigen Zeitfenster eines Jahres dar, was sich im Ergebnis auch auf den Absatz und den Umsatz auswirkt. Marktbeobachter gehen jedoch davon aus, dass das vergangene Quartal zum besten April-Quartal gekürt werden könnte.
Als Grund dafür gilt die ungebrochen hohe Nachfrage nach Macs, iPhones und vor allem iPads. Verschiedene Auslastungsgrade in der Lieferkette sprechen für einen nach wie vor hohen Bedarf an genannter Hardware.
Geschäftszahlen von Foxconn geben eindeutige Hinweise
Der taiwanische Hersteller von Elektronikartikeln und Computerteilen meldete für das vergangene Quartal eine Umsatzsteigerung in Höhe von 20 Prozent. Apple ist einer der größten Einzelkunden von Foxconn, weshalb sich in den Umsatzzahlen auch eine Tendenz für das kalifornische Unternehmen ableiten lässt.
Das 20-prozentige Wachstum bei Foxconn wird mit erhöhten Bestellungen von iPhones und Spielekonsolen begründet. Darüber hinaus besteht nach wie vor ein ungebrochener Bedarf an Hardware für Home-Schooling und Home-Office.
Der Absatz könnte tatsächlich noch signifikant höher sein, der Bedarf bei den Kunden ist in jedem Fall gegeben. Lediglich die Knappheit an bestimmten Bauteilen, verhindern ein noch größeres Wachstum in der gesamten Elektronikbranche. Auch Apple hat mittlerweile mit dem Mangel an bestimmten Komponenten wie Chips u. a. zu kämpfen. Aufgrund von Verzögerungen in der Lieferkette musste zuletzt die Veröffentlichung des neuen MacBook Pro 16" um Monate verschoben werden.
In Bezug auf die neue iPhone-Baureihe gilt es daher die Herausforderung zu meistern, pünktlich zur Vorstellung über ausreichend Halbleiter zu verfügen. Der Hersteller TSMC bestätigte bereits, dass Apple eine Sonderstellung innehat und die Lieferung der gewünschten Chips in ausreichender Menge sichergestellt ist.
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