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Gefälschte AirPods fluten den Markt: Scan deckt billige Komponenten auf

Die AirPods von Apple sind beliebt. Grund genug für Fälscher, die Ohrstöpsel mit billigem Komponenten zu kopieren. Ein Scan zeigt, was sich bei den Plagiaten im Inneren befindet. 

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AppTickerTeam
09.11.20233 Min. Lesezeit
Gefälschte AirPods fluten den Markt: Scan deckt billige Komponenten auf
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Foto-Credits: Lumafield

Mit gefälschten Produkten lässt sich seit Jahren gutes Geld verdienen. Vor allem in Asien tummeln sich eine Vielzahl von Unternehmen, die sich darauf spezialisiert haben, nachgemachte Luxus-Uhren, teure Designerklamotten oder technisches Equipment herzustellen und auf den Markt zu bringen.

Während vor vielen Jahren die gefälschten Produkte noch aus der Entfernung als solche identifiziert werden konnten, nahm die augenscheinliche Qualität der Nachahmungen zuletzt immer weiter zu. Verbraucher müssen aus diesem Grund oftmals genauer hinschauen, um den Fälschern auf die Schliche zu kommen. 

Scan gefälschter AirPods

Ebenfalls im Fokus der Fälscher: Beliebte Apple-Produkte wie Kabel, iPhones oder Apple Watches. Auch die AirPods werden in Massen nachgeahmt, ohne dem Original auch nur ansatzweise gerecht zu werden. Während ein gefälschtes iPhone in der Regel schnell als ein Plagiat identifiziert werden kann, sieht es bei den In-Ears schon etwas anders aus. 

Äußerlich sind für den Ottonormalverbraucher keine gravierenden Unterschiede zum Original zu erkennen. Beim Blick ins Innere wird jedoch deutlich, dass hier minderwertige Komponenten zum Einsatz kommen, die den in der Regel deutlich unter dem Durchschnitt liegenden Verkaufspreis erklären. 

Das auf 3D-Scans spezialisierte Unternehmen Lumafield hat sich gefälschte AirPods zur Brust genommen und diese in ihre Einzelteile "zerlegt". Die Unterschiede, die dadurch zu Trage treten, sind enorm und unterstreichen erneut die Bedeutung, vor allem bei vermeintlichen Schnäppchen im Internet vorsichtig zu sein. 

Billige Komponenten im Einsatz

Auf den ersten Blick fallen sofort die wenig professionellen Löt- und Kabelverbindungen ins Auge. Auch die Gesamtanzahl der einzelnen Komponenten ist im Vergleich zum Original deutlich geringer, womit die Nachbauten in etwa auf dem Niveau von Flugzeug-Kopfhörern liegen. 

Wichtige Funktionen wie adaptives Audio, Geräuschunterdrückung oder 3D-Audio sind bei den Plagiaten aufgrund des fehlenden H2-Chips selbstverständlich nicht zu erwarten. 

Werden die Kopfhörer im Netz zu auffallend günstigen Preisen angeboten, dürften bereits bei vielen potenziellen Käufern naturgemäß die Alarmglocken läuten. Allerdings orientieren sich Fälscher bei der Preisgestaltung oftmals an Vergleichspreisen des Originals, sodass die Falle nicht selten zuschnappt.

Ein Blick auf den Verkäufer und das Lesen von unabhängigen Rezensionen sollte daher zwingend erfolgen, bevor die Enttäuschung bei der Inbetriebnahme der neuen AirPods entsprechend groß ausfällt. 

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