Apple wurde 1996 fast von General Electric für 2 Milliarden Dollar aufgekauft
Seit einigen Jahren ist Apple das wertvollste Unternehmen der Welt oder konkurriert mittlerweile mit Alphabet um diesen Titel, welches ein Zusammenschluss aus Google und anderen Unternehmen ist. Doch das war bekanntlich nicht immer so und einige Jahre lang lief es für Apple sogar ausgesprochen schlecht, sodass die Zukunft des Unternehmens sehr ungewiss war.
Die Rede ist hier von den 90er Jahren, speziell dem Zeitraum 1990 bis 1997. Anfang des Jahrzehnts sah sich Apple nämlich einer großen Konkurrenz durch Microsoft und des Windows-Betriebssystems ausgesetzt. Gleichzeitig hatte Apple hohe Entwicklungsausgaben, beispielsweise für das Newton MessagePad, welches alleine 100 Millionen US-Dollar gekostet hatte.
Das hatte zur Folge, dass Apple im Jahre 1993 erstmals seit langer Zeit wieder einen Quartalsverlust einfuhr und bis 1996 verschlechterte sich die Lage für Apple derart, dass das Unternehmen kurz vor der Zahlungsunfähigkeit stand. Apples damaliger Chef war dabei Michael Spindler, der die Stelle 1993 von John Scully übernahm, bis dann 1996 John Amelio folgte.
Wie jetzt bekannt geworden ist, konnte das US-Unternehmen General Electric Apple in dem Jahr für nur 2 Milliarden US-Dollar aufkaufen. Apples Chef Spindler wusste keine Lösung und drängte den damaligen Chef von General Electric, Jack Welch, geradezu zu einem Aufkauf von Apple für die besagte Summe. Dieser ließ die Gelegenheit jedoch verstreichen, sodass dann etwa ein Jahr später Steve Jobs wieder in das Unternehmen Apple eintrat und vorerst eine zeitweise Chefposition einnahm.
In den folgenden Jahren führte Jobs das Unternehmen dann mit den "iDevices" nicht nur einfach wieder zum Erfolg, sondern weit darüber hinaus. Es stellt sich natürlich die Frage, was wäre, wenn General Electric Apple vor 20 Jahren aufgekauft hätte. Das ist auch insofern interessant, da Apple mit den iPhones einer der wichtigsten Vorreiter auf dem Gebiet der Smartphones war.
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