Gerücht: Apple stellt angeblich die Produktion von Zubehör aus Feingewebe ein
Seit vergangenen Herbst verzichtet Apple bei Zubehörprodukten auf Leder. Ersetzt wurde die gegerbte Tierhaut durch Feingewebe – das einem Gerücht zufolge aufgrund von Qualitätsmängeln ab sofort nicht mehr weiter produziert wird.

Foto-Credits: Apple
Apple möchte über kurz oder lang auf eine vollständig grüne Produktion umstellen. So setzt der iPhone-Hersteller beispielsweise auf recycelte und erneuerbare Materialien, sauberen Strom und einen kohlenstoffarmen Versand seiner Produkte. Gleichzeitig wollte man auch auf Leder bei den Zubehörartikeln verzichten, was der Konzern im Herbst letzten Jahres umgesetzt hatte.
Statt Armbändern und Schutzhüllen aus Leder brachte Apple einen Lederersatz ins Spiel, der schlicht und einfach als „Feingewebe“ (im Englischen „FineWoven“) bezeichnet wird. Auf den ersten Blick war das eine gute Sache. Das neue Material ist optisch ansprechend und bietet als Armband für die Apple Watch den gewohnt hohen Tragekomfort.
Keine lange Haltbarkeit
In den letzten Monaten gab es jedoch immer mehr Berichte von Käufern eines FineWoven-Zubehörprodukts über mangelhafte Qualität und Haltbarkeit. Der Apple-Support wurde mit Anfragen überrannt, Armbänder und Schutzhüllen ausgetauscht, doch das konnte an der Kundenzufriedenheit offensichtlich nichts ändern.
Apple hat laut dem Leaker Kosutami nun die Reißleine gezogen und die Produktion von Feingeweben eingestellt. Auf X schreibt er dazu Folgendes:
- „FineWoven ist weg. Da die Haltbarkeit schlecht war. Die gesamte Produktionslinie wurde angehalten und entfernt. Apple würde auf ein anderes Material umsteigen – auch hier nicht auf Leder. Wir sehen uns also in der Lederhölle.“
Kosutami kann bei seinen Voraussagen auf eine gute Trefferquote zurückblicken, sodass wir davon ausgehen, dass seine Meldung stimmt. Apple wird in diesem Fall die Restbestände der Produkte aus Feingewebe noch verkaufen und dann erneut einen Wechsel vornehmen. Dieser steht uns allerdings wohl nicht vor dem kommenden Herbst ins Haus, wenn Apple das iPhone 16 und die Apple Watch Series 10 vorstellt.







Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Apple.

Ausverkauf: Stellt Apple sein Zubehör aus Feingewebe ein?
Im Moment ist es in den USA schwierig, bei Apple Zubehör aus dem erst vor wenigen Monaten eingeführten Feingewebe zu bestellen. Deutet sich da ein Abverkauf an oder wird der Bestand irgendwann wieder aufgestockt?

Apple fertigt Chips unter Druck bei Intel in den USA
Apple hat unter erheblichem politischen Druck einen Fertigungsdeal mit Intel abgeschlossen. Ziel war vor allem die Abwendung drohender Importzölle, nicht eine Neuausrichtung der Chipproduktion.

Apple umgeht EU-Akkupflicht mit Premium-Ausnahme
Trotz der neuen EU-Verordnung zum Akku-Tausch ab 2027 müssen iPhones nicht umgebaut werden. Apple nutzt eine Ausnahmeregelung für langlebige und wassergeschützte Geräte.

Apple testet CXMT-Speicherchips für China – Politische Hürden in Washington
Apple prüft DRAM-Chips des chinesischen Herstellers CXMT für Geräte in China und setzt sich in Washington für eine Nutzungserlaubnis ein. Der globale Speicherchip-Mangel zwingt das Unternehmen zu alternativen Lieferquellen.

Apple verliert Kartellklage in Europa - AppStore bleibt unter DMA-Zwang
Apple hat vor dem General Court in Luxemburg verloren. Die Einstufung als Gatekeeper für iOS und den App Store bleibt bestehen.

Apple setzt iPhone 17 Pro Max in America250-Zeitkapsel ein
Zum 250. Jahrestag der US-Unabhängigkeit vergräbt das America250-Projekt am 4. Juli 2026 in Philadelphia eine offizielle Zeitkapsel. Darin befindet sich unter anderem ein iPhone 17 Pro Max, was auf Kritik stößt.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.