Große Nachfrage: Apple kurbelt Produktion von Mini-LED für das MacBook Pro an
Apple will den Einsatz von Displaypanels auf Basis von Mini-LED weiter vorantreiben. Laut dem Analysten Ming-Chi Kuo hat der iPhone-Hersteller die Bestellungen bei seinen Zulieferern um bis zu 30 Prozent erhöht.

Mit dem 12,9 Zoll iPad Pro hat Apple Mini-LEDs bei seinen Geräten eingeführt. Eigentlich will der Konzern langfristig komplett auf OLED umsatteln. Die Produktion von größeren OLEDs, wie man sie für das iPad oder das MacBook benötigt, ist im Moment aber noch sehr kostspielig. Mini-LED bietet nahezu alle Vorzüge von OLED-Panels, sind allerdings vergleichsweise günstig in der Herstellung.
Nach dem iPad Pro waren das 14 und das 16 Zoll MacBook Pro die nächsten Geräte, die mit einem Mini-LED ausgeliefert wurden. Sein Ziel, künftig auf herkömmliche LCD-Anzeigen zu verzichten, kann Apple im Moment aber nicht umsetzen. Das hat den Grund, dass einfach zu wenig entsprechende Panels hergestellt werden.
Apple erhöht Bestellungen
Mit den Fertigungskapazitäten der Mini-LED-Panels für das MacBook Pro befasste sich der Analyst Ming-Chi Kuo und hat einen entsprechenden Tweet zum Thema veröffentlicht. Auf Twitter schreibt er Folgendes:
- "Obwohl der Notebook- und PC-Markt unter der Inflation bzw. dem russisch-ukrainischen Krieg leidet, baut Apple die Lieferkettenkapazität von Mini-LED-Panels für das MacBook Pro immer noch aggressiv aus und strebt eine Steigerung um 20-30 Prozent an."
Für dieses bzw. spätestens nächstes Jahr werden eine ganze Reihe an neuen MacBooks erwartet, darunter auch ein Upgrade der beiden 14 und 16 Zoll Pro-Modelle. Die beiden Notebooks waren in den letzten Monaten sehr gefragt, wie eine Übersicht der Display Supply Chain Consultants (DSCC) zeigt. Apple hat demzufolge im vierten Quartal des letzten Jahres mehr MacBook Pro verkauft als alle anderen Hersteller von OLED-Notebooks zusammen. Um die hohe Nachfrage befriedigen zu können, ist der Ausbau der Lieferkapazitäten die logische Konsequenz.
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