Gutschrift aufs Konto: Apple zahlt 60 Euro für Akkutausch zurück
Bisher zahlte Apple für den Tausch eines iPhone-Akkus an betroffene Kunden nur für das letzte halbe Jahr eine Entschädigung aus. Nun hat man in Cupertino den Zeitraum um fast ein ganzes Jahr erweitert.
Ende letzten Jahres kam heraus dass manche iPhones die Leistung reduzieren wenn der Akku stark verschlissen ist. Damit wollte Apple das unerwünschte und ungeplante Herunterfahren des Smartphones das bei einem abgenutzten Akku auftreten konnte verhindern. Zwar stürzten die betroffenen iPhones in solchen Situationen nicht ab, sie arbeiteten jedoch nur noch sehr langsam.
Viele Kunden sahen die Leistungsreduzierung als Zeichen dass ihr iPhone das Ende des Lebenszyklus erreicht hat und kauften neue, schnellere Geräte. Als die gesteuerte Leistungsreduzierung bekannt wurde fühlten sich viele Kunden über den Tisch gezogen und warfen Apple geplante Obsoleszenz vor. In mehreren Ländern kam es sogar zu Sammelklagen.
Apple bot Kunden mit einem iPhone 6 oder neuer einen vergünstigten Akku-Tausch an. Der günstige Preis von 29 Euro galt allerdings nur für Reparaturen ab dem 14. Dezember 2017. Jetzt hat Apple den Zeitraum rückwirkend verlängert: Wer ab dem 1. Januar 2017 für einen Akku-Tausch die vollen 89 Euro bezahlt hat, erhält eine Erstattung in Höhe von 60 Euro auf sein Konto oder auf die Kreditkarte mit welcher der Tausch bezahlt wurde. Betroffene Kunden werden bis zum 27. Juli 2018 von Apple angeschrieben. Wer keine E-Mail von Apple erhält aber die Tauschkriterien des Akkus erfüllt muss sich bis zum Jahresende eigenständig an Apple wenden.
Voraussetzung für die Erstattung ist ein Akku-Tausch im vorgegebenen Zeitraum bei einem iPhone 6 oder neuer. Der Tausch muss entweder direkt in einem Apple Store oder von einem autorisierten Apple Service Provider durchgeführt worden sein. Wurde der iPhone-Akku in einer anderen Werkstatt getauscht entfällt leider die Erstattung.
Alle Infos zu den neuen Erstattungs-Kriterien beim Akku-Tausch findet ihr im aktuellen Support-Dokument.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Smartphone.

Apple Pencil 2027: Neue Modelle wegen EU-Batterieregelung
Apple bereitet Überarbeitungen für beide aktuellen Apple-Pencil-Modelle vor. Der Impuls dafür kommt primär aus dem europäischen Rechtsraum und betrifft kommende Auflagen zu austauschbaren Batterien.

Apple fertigt Chips unter Druck bei Intel in den USA
Apple hat unter erheblichem politischen Druck einen Fertigungsdeal mit Intel abgeschlossen. Ziel war vor allem die Abwendung drohender Importzölle, nicht eine Neuausrichtung der Chipproduktion.

iPhone Fold: Zwei separate Akkus sorgen für 4.883 mAh Gesamtkapazität
Regulatorische Dokumente deuten auf eine Zweizellen-Akkulösung im kommenden iPhone Fold hin. Die Gesamtkapazität von 4.883 mAh übertrifft das iPhone 18 Pro um rund 14 Prozent.

Apple umgeht EU-Akkupflicht mit Premium-Ausnahme
Trotz der neuen EU-Verordnung zum Akku-Tausch ab 2027 müssen iPhones nicht umgebaut werden. Apple nutzt eine Ausnahmeregelung für langlebige und wassergeschützte Geräte.

iPhone 18 Pro: Leaker berichten von dickerem Gehäuse, mehr Gewicht und fehlendem Schwarz
Mehrere Leaker deuten auf drei Design-Anpassungen beim iPhone 18 Pro hin: Eine potenzielle Verdickung des Gehäuses, ein höheres Gesamtgewicht und eine reduzierte Farbpalette ohne Schwarz-Modell.

Teurere Bauteile: Apple rechnet mit höheren Kosten für das iPhone 18 Pro Max
Die Materialkosten für das kommende iPhone 18 Pro Max steigen durch teure Speicherchips und den neuen 2-Nanometer-Chip massiv an. Experten gehen davon aus, dass Apple die Verkaufspreise im Schnitt um 200 Dollar anheben muss.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.