Herstellersupport für iPod Nano läuft aus
Apple beendet nun den Support für den iPod Nano, somit werden Besitzer in Zukunft keine Updates und nur noch beschränkten Hardware-Support erhalten.

In unserer heutigen modernen Welt dreht sich alles um Verbesserung: immer schneller und flacher müssen die Geräte sein, gegen neue Funktionen hat auch kein Nutzer einen Einwand. Aufgrund der ständigen Leistungsverbesserungen können ältere Geräte selbstverständlich nicht ewig mithalten. Um Produktionskapazitäten zu sparen beendet man dann auch die Produktion der entsprechenden Ersatzteile.
Apple führt eine Liste mit den nicht mehr unterstützten Geräten, die sogenannte Vintage-Liste. Auf dieser Liste ist neuerdings der iPod Nano der 7. Generation aufgetaucht. Nachdem der iPod Nano im Jahre 2005 vorgestellt wurde und 2012 mit der siebten Generation sein letztes Update erhalten hat, wird der Herstellersupport nun ein für alle Mal beendet. Somit sind Ersatzteile nur noch gemäß Vorrat lieferbar, man sollte seinen defekten iPod Nano also demnächst reparieren lassen. In Anbetracht der Tatsache, dass man das Gerät seit 2017 nicht mehr beziehen kann, ist das ein vertretbarer Schritt.
Für alle die den Nano noch immer nutzen wird das ein schwerer Schlag sein, da die Geräte somit in Zukunft anfälliger für Sicherheitslücken sein werden, dazu kommt die auslaufende Verfügbarkeit der Ersatzteile. Für Branchenkenner war der Schritt jedoch mittlerweile überfällig, da die aktuellen iPhones und iPads den iPod als einstigen Kassenschlager von Apple überflüssig machen. Apple verkauft zwar nebenbei noch den iPod Touch - dessen Vorteil im Gegensatz zu seinen Vorgängern ist jedoch, dass er mit iOS läuft und nicht wie der Nano auf ein eigenes Betriebssystem setzt. Das erleichtert Apple die Arbeit deutlich. Darüber hinaus kann der hauseigene Musik-Streaming-Dienst Apple Music nicht auf den älteren iPods genutzt werden, was ein weiterer Grund für die Stilllegung sein wird.
Schlussendlich ist hier zu sagen, dass es natürlich schade ist für jeden der dem Gerät bis heute die Treue schwört, andererseits ist der Schritt 3 Jahre nach Vertriebsende absolut einleuchtend.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Apple.

Apple gibt Vision Pro auf: Team aufgelöst, Fokus auf Smart Glasses
Apple hat die Vision-Pro-Produktlinie faktisch aufgegeben. Das spezialisierte Team wurde aufgelöst und die Mitarbeiter auf andere Bereiche verteilt — stattdessen setzt das Unternehmen auf kompakte Smart Glasses mit KI-Funktionen.

iPhone 18 Pro: Die wichtigsten Features im Überblick
Apple bringt im September das iPhone 18 Pro mit einer Reihe neuer Features. Von einem 2nm-Chip über eine kleinere Dynamic Island bis hin zu Satellit-5G – ein Überblick über die gerüchteten Innovationen.

Apple veröffentlicht Betas für iOS, watchOS, tvOS und visionOS 26.6
Apple hat parallel die ersten Developer-Betas für iOS 26.6, iPadOS 26.6, watchOS 26.6, tvOS 26.6 und visionOS 26.6 freigegeben. Zwei Wochen nach der 26.5-Version dienen die Updates primär der Stabilität und Bugfixes.

MacBook Ultra: Apples neues Top-Notebook mit OLED, Touch und 2nm-Chips
Apple plant ein MacBook Ultra als neue Top-Kategorie oberhalb der MacBook Pro-Modelle — mit OLED-Touchscreen, Dynamic Island und M6-Chips.

AirPods Max 2: Over-Ear-Kopfhörer mit H2-Chip für 528 Euro
Die AirPods Max 2 sind aktuell bei Amazon im Deal — mit 51 Euro Rabatt auf die UVP von 579 Euro. Der H2-Chip bringt eine deutlich verbesserte Geräuschunterdrückung und neue Features wie Live-Übersetzung.

Apple plant 15 neue Produkte für Ende 2026
Apple kündigt eine massive Produktflut für das zweite Halbjahr 2026 an – von faltbarem iPhone über MacBook Ultra bis zum neuen Smart-Home-Hub. WWDC 2026 markiert den Start einer neuen Ära.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.