Immer mehr Hinweise auf sinkende iPhone-Verkaufszahlen
Es verdichten sich die Hinweise, dass die iPhone-Verkaufszahlen stagnieren. Den Anfang machte das japanische Wirtschaftsblatt Nikkei, welches von einem Rückgang der iPhone-Produktion um 30% berichtete. Nun sprechen auch Apple-Zulieferer über gesunkene Auftragszahlen im letzten Monat. Alles deutet darauf, dass sich Apple mit dem iPhone 7 was Neues Einfallen lassen muss, um auch weiterhin seine Stellung auf dem Smartphonemarkt halten zu können.
Auch wenn Apple zahlreiche Produktarten anbietet und sein Geschäftsfeld letztes Jahr nochmal erweitert hat, ist es immer noch ein "Ein-Produkt-Unternehmen". Gemeint ist damit natürlich das iPhone, mit dem Apple 85% seiner Gewinne erwirtschaftet. Daher steht Apple diesbezüglich auch stark unter Druck, die Verkaufszahlen auch weiterhin wachsen zu lassen oder doch zu mindestens etwa konstant zu halten. Wobei das Zweite schon einen Verlust an Marktanteil bedeuten würde, da der weltweite Smartphonemarkt auch weiterhin wächst.
Verschiedene Quellen besagen nun in den letzten Tagen, dass Apple die Bestellungen bei seinen Zulieferern für dieses Quartal deutlich reduziert habe. Die Rede ist dabei von 30% geringeren Stückzahlen, wie das japanische Wirtschaftsblatt Nikkei berichtet. Die Lager bei den Verkäufern sollen mit iPhone 6s und iPhone 6s Plus überfüllt sein, sodass Apple zu dieser Maßnahme gezwungen sei.
Nun gibt es dazu passende Aussagen von Apple-Zulieferern, die über deutlich reduzierte Einnahmen im Monat Dezember berichten. TPK Holding als Hersteller der Touch-Panele gibt für den Monat Dezember Einnahmen in Höhe von 235 Millionen US-Dollar an, was einem Rückgang von knapp 38% im Vergleich zum Vormonat entspricht. Im Jahresvergleich entspricht es sogar einem Rückgang von über 41%, wie AppleInsider berichtet.
Auch der Apple-Zulieferer GIS gibt für den Dezember einen Rückgang der Einnahmen an, und zwar um knapp 32%. Der dritte Zulieferer ist Catcher, welcher die Gehäuse der iPhones herstellt. Dieser hat seine Investitionen für das Jahr 2016 aufgrund von weniger Aufträgen reduziert, und zwar auf den Stand vor zwei Jahren, also bevor Apple das iPhone 6 und iPhone 6 Plus auf den Markt brachte und seine Smartphone-Verkaufszahlen nochmal deutlich anheben konnte.
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