iOS 13: Insider geben ersten Ausblick auf das neue Apple-Betriebssystem für iPhone & iPad

Auf der Worldwide Developers Conference (WWDC), die seit vielen Jahren im Juni stattfindet, stellt Apple die neuen Versionen seiner Betriebssysteme iOS, macOS, watchOS und tvOS vor. Die fertige Software wird dann drei Monate später am Abend nach der sogenannten iPhone-Keynote im September zum Download freigegeben.
In einem aktuellen Artikel von 9to5mac hat man jetzt einige der neuen Features und Funktionen von iOS 13 veröffentlicht. Der Autor Guilherme Rambo bezieht sich dabei auf Quellen, die bei Apple direkt an der Entwicklung des Betriebssystem-Upgrades beteiligt sind.
Dark Mode & Rückgängig-Machen
Wie die Informanten bestätigen, wird Apple in iOS 13 einen echten Dark Mode integrieren, auf den Nutzer auf der ganzen Welt schon lange gewartet haben. Dieser lässt sich in den Einstellungen aktivieren und bietet auch ein Setting mit hohem Kontrast. Marzipan-Apps, die unter macOS im Dark Mode ausgeführt werden, nutzen den dunklen Modus jetzt auf beiden Systemen.
Neu ist auch die "Undo"-Funktion zum Rückgängigmachen von Aktionen. Aktuell muss man dafür noch das iPhone oder iPad in die Hand nehmen und schütteln. Unter iOS 13 soll es zumindest eine Zurück-Funktion für Texteingaben geben, die per Geste ausgeführt wird. Durch das Schieben von drei Fingern im unteren Bereich des Bildschirms nach links oder rechts können Eingaben rückgängig oder wiederhergestellt werden.
Safari, Mail & Schriftarten-Verwaltung
In einem älteren Artikel hatten wir bereits beschrieben, dass Apple mit iOS 13 die Mail-App verbessert. So wird zum Beispiel das Organisieren von E-Mails durch die Möglichkeit, diese zu kategorisieren, deutlich vereinfacht. Die individuell anpassbaren Kategorien lassen sich mit Mail dann auch durchsuchen. Zudem wird es einen Button geben, mit der man eine E-Mail schnell und einfach auf eine "später lesen"-Liste setzen kann.
Safari wird den Nutzer unter iOS 13 in Zukunft bei Bedarf fragen, ob die Desktop-Version einer Webseite angezeigt werden soll. Während die angepasste Mobil-Ansicht auf einem kleineren iPhone-Display durchaus angebracht ist, soll das neue iOS bei der Nutzung auf einem iPad automatisch die native Version der angewählten Webseite vorschlagen - das umständliche manuelle Umschalten entfällt dann.
Deutlich erleichtert wird auch das Integrieren von neuen Schriftarten. Statt wie bisher ein extra Profil anzulegen, gibt es mit iOS 13 ein neues Fenster zur Verwaltung von Fonts.
Neue Funktionen für das iPad
Da das iPad über ein viel größeres Display als das iPhone verfügt, gibt es mit iOS 13 wieder einen Schwung exklusiver Features für das Apple-Tablet. Apps können in mehreren Fenstern geöffnet werden. Jedes Fenster bietet zudem mehrere Sub-Fenster bzw. Blätter, die nach dem Öffnen an einem Teil des Bildschirms angehängt sind.
So lassen sich beispielsweise in Maps mehrere Karten öffnen, die dann, jede für sich als einzelnes "Blatt", nach Wunsch auf dem Bildschirm platziert werden können. Ähnlich wie im bereits bekannten Split View lassen sich die Blätter dann am rechten oder linken Bildschirmrand andocken und können Unterfenster anderer Apps überlagern. Mehrere dieser Blätter können zudem auf dem Home Screen übereinandergestapelt werden. Ein Tiefenunschärfeeffekt sorgt für bessere Unterscheidbarkeit der Fenster.
Die Quellen von 9to5mac bestätigten darüber hinaus, dass iOS 13 mit einer überarbeiteten Darstellung für das Ändern der Lautstärke kommt. Wie diese allerdings aussehen wird, ist bisher noch nicht bekannt. Auch ob iOS 13, wie im Vorfeld der Berichterstattung gemunkelt wurde, viele ältere Geräte nicht mehr unterstützt und sich der volle Funktionsumfang des Betriebssystems nur auf iPhones und iPads der letzten beiden Generationen nutzen lässt, wird im Artikel von 9to5mac nicht genannt.
Wie bereits erwähnt, wird Apple iOS 13 auf der kommenden WWDC vorstellen, die vom 3. bis zum 7. Juni im McEnery Convention Center in San Jose stattfindet. Wir erwarten die entsprechende Keynote am ersten Tag um 19 Uhr unserer Zeit.
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