iOS 15 und Co. werden heute Abend veröffentlicht
Die neuen Betriebssysteme iOS 15, iPadOS 15, watchOS 8 und tvOS 15 werden heute Abend veröffentlicht. Lohnt sich die sofortige Installation oder sollten bestimmte Nutzergruppe lieber noch etwas warten?

Nachdem die neuen Betriebssysteme auf der diesjährigen WWDC angekündigt und in der vergangenen Woche die passende Hardware vorgestellt wurde, ist es heute soweit und Apple geht mit seinen Systemen iOS 15, iPadOS 15, watchOS 8 und tvOS 15 an den Start.
Zuerst konnten eingetragene Entwickler die Testversionen vorab auf Herz und Nieren überprüfen. Einen guten Monat später weitete Apple die Testmöglichkeiten aus und übergab die Betriebssysteme auch an Teilnehmer des Public-Beta-Programms.
Mit der Veröffentlichung der finalen Versionen beendet Apple am heutigen Abend die Entwicklungsphase. Nur Mac-Nutzer müssen sich noch bis Oktober oder November gedulden, macOS Monterey wird mit zeitlicher Verzögerung an den Start gehen.
Die Updates können ab ca. 19 Uhr deutscher Zeit auf das jeweilige Gerät geladen werden. Viele Nutzer stellen sich in der Zwischenzeit jedoch die Frage, ob eine sofortige Installation sinnvoll ist oder ob es angebracht wäre, noch etwas zu warten.
Ausgiebige öffentliche Tests
Apples Bemühungen, möglichst fehlerfreie Betriebssysteme ins Downloadcenter zu geben, werden durch mehrere Testphasen deutlich, zu denen auch Teilnehmer des Public-Beta-Programm eingeladen sind. Erst kürzlich warb Cupertino für die Teilnahme am Testprogramm, um allen Kunden im Ergebnis eine möglichst fehlerfreie Software bieten zu können.
Durch das Feedback der Nutzer kann Apple bestenfalls noch in der Entwicklungsphase auf Probleme reagieren und diese vor Erscheinen der finalen Versionen lösen. Die Wahrscheinlichkeit von fehlerhaften Updates kann durch die ausgiebige Testphase auf ein Minimum reduziert werden. Es ist jedoch nie ganz ausgeschlossen, dass es am Ende nicht doch der ein oder Bug in die Software schafft.
Backup empfohlen
Aufgrund der ausgiebigen Testphase spricht gegen einen sofortigen Umstieg in der Regel nichts. Sollte man jedoch beruflich stark auf funktionierende Geräte und die dazugehörige Software angewiesen sein, wäre es ratsam, mit der Installation noch ein paar Tage zu warten. Es kann nie ausgeschlossen werden, dass bestimmte Apps oder wichtiges Zubehör nach dem Umstieg mit Problemen zu kämpfen haben.
Sofern ihr euch einen Ausfall bestimmter Anwendungen nicht erlauben könnt, bietet es sich an, erste Berichterstattung zu den neuen Systemen abzuwarten. In den einschlägigen Support-Foren oder Social Media Kanälen wird schnell deutlich, ob mit dem Umstieg bestimmte Schwierigkeiten einhergehen.
Sollten doch eine Reihe von Problemen auftreten, ist es natürlich auch unkritisch auf die erste Nachbesserung von Apple zu warten, die dann in der Regel die Bezeichnung iOS 15.0.1 tragen wird.
Unabhängig von eurer Entscheidung solltet ihr in jedem Fall ein Backup eures iPhones oder iPads durchführen. Dafür könnt ihr entweder die iCloud-Lösung nutzen oder das Backup lokal auf eurem Mac anlegen. Ohne vorherige Sicherung ist eine Rückkehr zu iOS 14 nur mit dem Verlust der Daten möglich.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus iOS.

Apple fertigt Chips unter Druck bei Intel in den USA
Apple hat unter erheblichem politischen Druck einen Fertigungsdeal mit Intel abgeschlossen. Ziel war vor allem die Abwendung drohender Importzölle, nicht eine Neuausrichtung der Chipproduktion.

iPhone 18 Pro: Leaker berichten von dickerem Gehäuse, mehr Gewicht und fehlendem Schwarz
Mehrere Leaker deuten auf drei Design-Anpassungen beim iPhone 18 Pro hin: Eine potenzielle Verdickung des Gehäuses, ein höheres Gesamtgewicht und eine reduzierte Farbpalette ohne Schwarz-Modell.

Teurere Bauteile: Apple rechnet mit höheren Kosten für das iPhone 18 Pro Max
Die Materialkosten für das kommende iPhone 18 Pro Max steigen durch teure Speicherchips und den neuen 2-Nanometer-Chip massiv an. Experten gehen davon aus, dass Apple die Verkaufspreise im Schnitt um 200 Dollar anheben muss.

iPhone 18 Pro Max: Gewicht und Dicke steigen durch massiven Akku
Mit dem iPhone 18 Pro Max kehrt Apple bei den Spezifikationen zu älteren Werten zurück. Das neue Flaggschiff wird durch einen vergrößerten Akku deutlich schwerer und dicker als der direkte Vorgänger.

iPhone Ultra: Lieferkette bestätigt September-Start
Frische Meldungen aus der Apple-Lieferkette widerlegen die jüngsten Verzögerungs-Gerüchte. Das faltbare iPhone Ultra kommt pünktlich im September 2026 auf den Markt, doch extreme Lieferengpässe und Wartezeiten von mehreren Wochen bleiben wahrscheinlich.

Apple testet CXMT-Speicherchips für China – Politische Hürden in Washington
Apple prüft DRAM-Chips des chinesischen Herstellers CXMT für Geräte in China und setzt sich in Washington für eine Nutzungserlaubnis ein. Der globale Speicherchip-Mangel zwingt das Unternehmen zu alternativen Lieferquellen.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.