iOS 15.2 und macOS 12.1: Zweite Beta veröffentlicht

Sollte Apple sein Tempo beibehalten, dürfen wir davon ausgehen, dass die Aktualisierungen sämtlicher Betriebssysteme noch vor Weihnachten veröffentlicht werden. Mit der zweiten Beta, die gestern Abend erschienen ist, hat Apple einen weiteren Schritt gemacht, um den traditionellen Release-Termin kurz vor dem Jahresende einzuhalten.
Zum jetzigen Zeitpunkt wird mit einer Veröffentlichung der finalen Versionen Mitte Dezember gerechnet.
Wie immer, erhalten eingetragene Entwickler zuerst Zugriff auf die neuen Testversionen. Teilnehmer vom Public Beta Program sind in der Regel am nächsten Tag an der Reihe.
Der aktuelle Beta-Stand im Überblick:
- macOS 12.1 zweite Beta vom 09.11.2021 (Buildnummer 21C5031d
- iOS 15.2 zweite Beta vom 09.11.2021 (Buildnummer 19C5036e)
- iPadOS 15.2 zweite Beta vom 09.11.2021 (Buildnummer 19C5036e)
- watchOS 8.3 zweite Beta vom 09.11.2021 (Buildnummer 19S5036d)
- tvOS 15.2 zweite Beta vom 09.11.2021 (Buildnummer 19K5035d)
Die Neuerungen im Überblick
In der aktuellen Beta-Runde stehen macOS 12.1 und iOS 15.2 im Mittelpunkt. Bei macOS hat Cupertino nicht nur an der Behebung diverser Bugs gearbeitet, sondern auch eine bedeutende Funktion nachgereicht. SharePlay steht über die Testversion nun auch für den Desktops und Notebooks zur Verfügung. Damit ist die Liste der mit SharePlay kompatiblen Geräte nun vollständig.
Außerdem wird durch macOS 12.1 die Anbindung weiterer externer Grafikkarten unterstützt.
Mit iOS 15.2 gelangt der App Privacy Report auf das iPhone. Mit dem Datenschutztool wird dem Nutzer aufgezeigt, wie oft einzelne Anwendungen innerhalb der letzten sieben Tage auf den Standort, die Fotos, Kamera, Mikrofon und andere sensible Daten zugegriffen hat. Bei Bedarf können Nutzer die Einstellungen bemühen, um entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Außerdem neu in der zweiten Beta: Der hauseigene Nachrichtendienst iMessage wird um die "Communication Safety"-Funktion ergänzt. Die Funktion ist Bestandteil der angekündigten Schutzmechanismen für Kinder, die Apple aufgrund der datenschutzrechtlichen Bedenken vorerst aussetzte.
Eltern können mit dem Nachrichtenfilter verdächtige Bildern verschwommen darstellen lassen. Sobald das Einverständnis der Eltern vorliegt, werden diese vollständig angezeigt. Außerdem können die Eltern einstellen, dass sie eine Benachrichtigung erhalten, sobald ein "verdächtiges Foto" auf dem Gerät ihres Kindes eingeht.
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