iOS 16.2 Beta 3: Always-On-Display mit wichtiger Verbesserung
Apple ist in der Betaphase von iOS 16.2 und macOS 13.1 in den schnellen Release-Zyklus übergegangen. Das iPhone-Update enthält wichtige Anpassungen des Always-On-Displays.

Apple befindet sich bei der Entwicklung von iOS/iPadOS 16.2 und macOS 13.1 sowie tvOS 16.2 und watchOS 9.2 weiter auf Kurs und ist gestern in den schnellen Veröffentlichungszyklus übergegangen. Das bedeutet, dass ab sofort neue Betaversionen im Wochentakt erscheinen und nicht wie zu Beginn der Testphase im bekannten Zwei-Wochen-Takt.
Die finalen Versionen werden dann vermutlich Ende November beziehungsweise Anfang Dezember an die Nutzerinnen und Nutzer verteilt. Mit dem bevorstehenden Updateabend wird das (Software)jahr 2022 schließlich abgeschlossen, sodass das Entwicklerteam von Apple in die wohlverdiente Weihnachtspause gehen kann.
Nachbesserung beim Always-On-Display
In der restlichen Technikwelt sind Always-On-Displays schon recht weit verbreitet, Apple hingegen schien sich lange Zeit gegen eine technische Lösung zu wehren. Mit der aktuellen iPhone-Generation hat Cupertino jedoch aufgeholt. Dank des neuen Features lassen sich wichtige Informationen wie Uhrzeit oder Benachrichtigungen auch bei einem ausgeschalteten Display anzeigen - beim iPhone 14 Pro (Max) irritierte allerdings eine Besonderheit:
Apple wählte bei der Umsetzung eine sehr merkwürdige Umsetzung, die sowohl für Entwickler als auch für Anwender nicht ausreichend zu Ende gedacht erscheint. Wer bei seinem iPhone den Modus aktiviert, blickt immer auf den gesamten Bildschirminhalt samt Hintergrundbild. Apple setzt dabei zwar auf einen Energiesparmodus und einer minimalen Bildfrequenz, dennoch scheint die Lösung das Ziel etwas verfehlt zu haben.
Mit der jüngsten Beta von iOS 16.2 hat Apple nun nachgebessert. Zukünftig finden sich in den Einstellungen zum Always-On-Display entsprechende Möglichkeiten, das Hintergrundbild ein- oder auszublenden. Auch Benachrichtigungen lassen sich auf diesem Weg deaktivieren, sodass auf Wunsch nur noch elementare Informationen über das ansonsten ausgeschaltete Display angezeigt werden.
Freeform, externe Displays und neue Home-App
Die weiteren bereits bekannten Änderungen der einzelnen Systeme beziehen sich zum großen Teil auf neue Funktionen, die schon auf der WWDC angekündigt wurden und nun nachgereicht werden. Unter anderem setzt Apple auf eine neue App namens Freeform, die dem Nutzer als virtuelles Whiteboard dienen soll.
Die Handhabung der App orientiert sich an den hauseigenen iWork-Apps. Wer sich also bereits mit Keynote, Pages und Numbers auskennt, dürfte mit der neuen App keine Startschwierigkeiten haben.
Mit dem neuen iPadOS-Update lässt sich Stage Manager über Tablets mit M1- oder M2-Prozessor auch auf externen Displays ausführen. Weiterhin erhält die hauseigene Home-App eine Generalüberholung samt neuem Unterbau.
Alle aktuellen Betaversionen im Überblick:
- macOS 13.1 Beta 3 mit der Buildnummer 22C5050e (15.11.2022)
- iOS 16.2 Beta 3 mit der Buildnummer 20C5049e (15.11.2022)
- iPadOS 16.2 Beta 3 mit der Buildnummer 20C5049e (15.11.2022)
- watchOS 9.2 Beta 3 mit der Buildnummer 20S5348d (15.11.2022)
- tvOS 16.2 Beta 3 mit der Buildnummer 20K5348d (15.11.2022)
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