iOS 27 Beta 4: Siri-Optik, Sprachregler und Datenschutz in der Gesundheits-App

Die vierte Testversion des kommenden Betriebssystems iOS 27 ist erschienen. Sie bringt sichtbare Verbesserungen für die Sprachassistentin sowie neue Funktionen zum Schutz persönlicher Gesundheitsdaten. Wie bei allen Vorab-Updates sollten Nutzer das System nicht auf ihrem täglichen Gerät installieren. Die finale Version ist für den Herbst desselben Jahres vorgesehen.
Überarbeitete Siri-Optik
Wer die Sprachassistentin über die Dynamic Island aufruft oder auf dem Startbildschirm nach unten wischt, wird ab sofort mit einem deutlich anderen visuellen Eindruck begrüßt. Das neue Interface soll die KI-Assistentin klarer vom restlichen Bildschirmhintergrund abheben und die Interaktion damit übersichtlicher gestalten. Ein Problem, das Nutzer in der dritten Testphase störte, ist in dieser Version behoben: Der störende Tiefeneffekt, der die Darstellung der Assistentin verzerrte, funktioniert nun wieder einwandfrei. Die optischen Änderungen sind zwar subtil, tragen aber dazu bei, die Bedienung des Systems insgesamt intuitiver zu gestalten.
Stimmen anpassbar
Bei den verfügbaren Sprachmodellen gibt es ebenfalls Neuerungen. Zwei der neueren Siri-Stimmen lassen sich nun in Geschwindigkeit und Sprechausdruck individuell anpassen, sodass Nutzer die Stimme besser an ihre Vorlieben anpassen können. Diese Flexibilität fehlt bei fünf älteren Stimmvarianten noch: Sie zeigen für die Anpassungsoptionen lediglich den Hinweis Demnächst an. Apple arbeitet offenbar noch daran, die erweiterten Einstellungen auf die älteren Modelle zu übertragen.
Datenschutz-Warnung
Ein weiteres Highlight testet Apple in der Gesundheits-App. Dort erscheint künftig eine Warnmeldung, wenn fremde Anwendungen versuchen, auf sensible Gesundheitsdaten zuzugreifen. Dieses System erinnert an die bekannten Abfragen, die das Betriebssystem bereits bei Standortanfragen von Drittanbietern zeigt. Ziel ist es, die Transparenz bei der Weitergabe persönlicher Gesundheitsinformationen zu erhöhen und Nutzer dabei zu bewussten Entscheidungen zu führen. Ob diese Funktion in der finalen Version unverändert bleibt, bleibt abzuwarten.
Unterstützte Geräte
Das Update mit der Build-Nummer 23G71 lässt sich über die bekannten Einstellungen im Menü unter Allgemein und Software-Update einspielen. Es läuft auf allen iPhones ab Modell 11 sowie dem iPhone SE der zweiten Generation. Allerdings funktionieren KI-Features wie Siri AI auf den älteren Geräten nicht, da die Hardware dafür nicht ausreicht. Die öffentliche Beta-Version wurde bereits eine Woche vor diesem Release freigegeben. Das stabile iOS 27 soll im September erscheinen, parallel zur neuen iPhone-Generation.
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