iPad 10: Testberichte loben neues Design und kritisieren den Preis
Ab morgen ist das iPad 10 im Handel erhältlich. Im Vorfeld verraten erste Testberichte, worauf sich Käufer beim neuen Tablet freuen können. Gleichzeitig wird jedoch Kritik an den stark gestiegenen Preisen geübt.

Die inzwischen zehnte Generation des iPads ohne Namenszusatz ist nun auch mit dem vor Jahren beim iPad Pro eingeführten Design ausgestattet. Alle im Portfolio von Apple gelisteten iPads verfügen somit über ein grundlegend gleiches Aussehen. Damit verbunden ist folglich auch das Ende des Home-Buttons beim iPad.
Außerdem besitzen nun alle Apple-Tablets, mit Ausnahme des weiterhin verfügbaren iPad 9, einen USB-C-Port. Während Apple bei sämtlichen iPhones noch auf einen Lightning-Anschluss setzt, wird das kalifornische Unternehmen den jüngsten Entwicklungen im europäischen Bereich (USB-C-Anschluss verpflichtend ab 2024) mit der Tablet-Sparte bereits jetzt gerecht.
In optischer Hinsicht setzt Apple beim neuen iPad zudem auf eine größere Farbauswahl. Und auch im Inneren hat sich etwas getan: Hier verrichtet nun ein A14 Bionic seinen Dienst.
Lob für gute Verarbeitung und hohe Qualität
Auch wenn das iPad 10 erst morgen in den Verkauf geht, sind bereits jetzt erste Testberichte erschienen. Diejenigen, die bereits im Vorfeld das Tablet auf Herz und Niere testen durften, bewerten das Gerät unter dem Strich mit überwiegend positiven Noten. Tech Radar lobt vor allem das neue Design des iPad 10, womit es nahtlos an die anderen Modelle aus Cupertino anknüpft.
Außerdem wird die Vielseitigkeit des neuen iPad ohne Namenszusatz hervorgehoben. So eigne sich das Gerät sowohl für den reinen Medienkonsum und Spiele als auch für anspruchsvolle, dienstliche Zwecke. Dass Apple dem iPad 10 keine Unterstützung für den Apple Pencil 2 gewährt, hält Tech Radar dagegen für einen großen und nicht nachvollziehbaren Fehler.
Starke Performance und ausbaufähiges Display
Das Nachrichtenportal The Verge bezeichnet das neue iPad als ein "exzellentes Tablet mit außerordentlicher Performance" sowie einer "ordentlichen Akkulaufzeit" und einem im Vergleich zum Vorgängermodell "sichtlich größeren Touchscreen".
Über das Fehlen eines laminierten Displays und die schwache Antireflexbeschichtung des Panels zeigt sich der Autor Dan Seifert jedoch enttäuscht.
In Anbetracht des hohen Preises, der von dem des iPad Air nicht allzu weit entfernt liegt, scheinen diese negativen Aspekte nicht nachvollziehbar zu sein. Den fehlenden Kopfhöreranschluss merkt Seifert ebenfalls kritisch an.
Größtes Manko: Das Preis-Leistungs-Verhältnis
Ein weiterer Testbericht kommt von Wired: Die Testerin Brenda Stoylar ist ebenfalls von Leistung und Design angetan und lobt zudem die erweiterte Farbpalette. Auch die neue Frontkamera, die sich nun auch im Querformat nutzen lässt, sorgt bei der Autorin für Begeisterung.
Den größten Minuspunkt vergibt Stoylar allerdings für den ausgerufenen Preis. In Deutschland zahlen Kunden für das neue iPad 579 Euro, was im Vergleich zum noch erhältlichen iPad 9 ein Plus von stolzen 150 Euro bedeutet.
Wer sich in diesen Preissphären bewegt, sollte Stoylar zufolge sogar überlegen, zum nur unwesentlich teureren iPad Air mit M1-Chip zu greifen.
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