iPhone 13 mit 120 HZ und MacBook Pro mit Mini-LED

Das Display ist eines der wichtigsten und auffälligsten Komponenten von technischen Geräten. Daher verwundert es nicht, dass Apple und andere Hersteller dem Bildschirm besondere Beachtung schenken und die verbaute Technologie stetig weiterentwickeln. Beim iPhone 11 wurden nur die Pro-Modelle mit einem OLED-Bildschirm ausgestattet, während die 12er Baureihe ausnahmslos mit solchen Bildschirmen versehen wurde. Jüngstes Beispiel der sich verändernden Bildschirme: Das im April vorgestellte iPad Pro verfügt erstmals über ein leistungsstarkes Mini-LED-Display.
iPhone 13 mit 120 Hz und Always-On-Display
Einem englischsprachigen Bericht von The Elec zu Folge, wird Samsung erneuter Zulieferer der neuen iPhone-Displays sein. Vorherige Berichte gingen neben Samsung auch von LG und BOE als Zulieferer aus. Dies scheint sich somit nicht zu bestätigen. Im iPhone 13 sollen den Ausführungen nach LTPO-OLED-Displays verbaut werden. Mit diesen Bildschirmen soll eine Bildwiederholungsrate von bis zu 120 Hz möglich werden. Was die Nutzer bereits von der Apple Watch Series 5 und 6 kennen, soll im neuen iPhone ebenfalls Einzug halten: Die 13er Baureihe soll dann erstmals mit einem Always-On-Display ausgestattet sein, bei dem sich auch im Ruhezustand die Uhrzeit und Mitteilungen vom Bildschirm ablesen lassen.
Im Bericht ist lediglich von den höherklassigen Konfigurationen die Rede. Gut möglich also, dass Apple hier wieder Abstriche macht und nur das Pro sowie das Pro Max mit den leistungsstärkeren Panels ausstattet.
Mini-LED beim MacBook Pro
Nachdem das neue iPad Pro mit einem Mini-LED-Bildschirm versehen wurde, könnte nun auch das neue MacBook Pro (sowohl 14 als auch 16 Zoll) ein solches Display erhalten. Dem Nutzer würden dadurch ausdrucksvollere Farben und eine höhere Effizienz erwarten. Laut einem Bericht der DigiTimes hat der Zulieferer TSMT aktuell noch mit einigen Produktionsschwierigkeiten zu kämpfen. Ein Großteil der produzierten Teile entsprach nicht den Qualitätsstandards und fiel somit durch das Raster. Hier hat TSMT in seinen Produktionslinien nachjustiert und ist nun dementsprechend besser aufgestellt. Da die Produktion jetzt nach Plan verläuft, wird mit einer Vorstellung im zweiten Halbjahr gerechnet.
Neben dem neuen Display könnte Apple nun auch wieder zu einigen alten Anschlüssen, wie dem HDMI-Port und einem SD-Karten-Slot, zurückkehren. Diese mussten zuletzt für den Thunderbolt 3 weichen, der nicht überall auf Gegenliebe stieß. Außerdem erschien in vorangegangenen Leaks oftmals der Hinweis, dass die seit 2016 im Einsatz befindliche Touch Bar ausgedient hat und im neuen MacBook Pro nicht mehr vorhanden sein wird.
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