iPhone-Absatz noch rückläufiger als von Apple genannt? Analysten veröffentlichen Schätzung
Das Apple zurzeit weniger iPhones verkauft als geplant, ist spätestens seit der Verkündung der Quartalszahlen letzte Woche kein Geheimnis mehr. Laut einer Einschätzung der britischen Analysten von IHS Markit belegt Apple bei den verkauften Einheiten nur noch den vierten Platz.

Will man die Zahl der verkauften iPhones, iPads oder der Apple Watch abrufen, ist man auf Schätzungen von Marktexperten angewiesen. Seit dem letzten Jahr veröffentlicht Apple nämlich keine genauen Absatzzahlen der einzelnen Produktsparten mehr, sondern nennt lediglich die Umsätze der einzelnen Bereiche.
Apple-CEO Tim Cook hat im Rahmen der Präsentation der Quartalszahlen für das fiskalische dritte Quartal 2019 berichtet, dass die Umsätze beim iPhone um mehr als zehn Prozent zurückgegangen sind. Wie viele Geräte verkauft wurden oder gar welche Modelle genau vom Umsatzrückgang betroffen sind, behielt Cook für sich.
Die Analysten von IHS Markit haben jetzt eine Schätzung der verkauften Einheiten abgegeben. Ihre Informationen beziehen sie dabei aus vorangegangenen Analysen von anderen Marktforschern sowie aus Berichten von Zulieferern. Die Auflistung sieht Apple nunmehr auf dem vierten Rang und wird angeführt von Samsung. Die chinesischen Unternehmen Huawei und Oppo platzieren sich auf dem zweiten und dritten Platz.
Schenkt man der Einschätzung Glauben, so hat Apple mit 15 Prozent deutlich mehr als die besagten zehn Prozent verloren. Oppo erfuhr dagegen ein Plus von satten 13 Prozent. Bei Huawei sind es acht Prozent mehr, und bei Samsung immer noch sechs. Doch auch andere Hersteller haben deutlich weniger Einheiten abgesetzt als in der Vergangenheit: LG beispielsweise verbucht ein Minus von 21 Prozent. Bei Motorola gab es einen Rückgang von 17 Prozent.
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