iPhone Fold: Apple testet Face ID unter dem Display
Apples erstes faltbares iPhone kommt aller Voraussicht nach nächstes Jahr auf den Markt. Ein Leaker will indes erfahren haben, dass auch beim iPhone Fold die TrueDepth-Kamera für Face ID unter dem Display verschwinden soll.

Seitdem selbst einigermaßen renommierte Quellen wie Ross Young, der CEO der Display Supply Chain Consultants oder Bloombergs Mark Gurman über ein „faltbares iPhone“ berichten, ist klar: Bis wir das erste Klapp-iPhone zu sehen bekommen, dauert es nicht mehr lange. Irgendwann im nächsten Jahr soll bereits die Massenfertigung starten. Die offizielle Markteinführung wird im Herbst 2026 erwartet.
Derzeit kommen viele vermeintliche Informationen zu anstehenden Apple-Produkten von einem Leaker, der sich stets auf der chinesischen Mikroblogging-Plattform Weibo zu Wort meldet. Digital Chat Station konnte mit seinen Prognosen in den letzten Monaten schon den einen oder anderen Treffer für sich verbuchen, weshalb wir seine Informationen zum iPhone Fold vom Wahrheitsgehalt her irgendwo zwischen Prosser und Young einstufen.
iPhone Fold: Face ID irgendwann unter dem Display
Der Leaker schreibt, dass beim Klapp-iPhone Face ID unter dem Display verschwinden soll (via 9to5mac). Das ist zumindest der Plan. Wie Digital Chat Station in einem weiteren Posting anmerkt, wird sich das Ganze aber für die erste Generation nicht umsetzen lassen. Im Apple Park testet man derzeit, wie sich das TrueDepth-System unter den Bildschirm integrieren lässt. Nur noch die Frontkamera soll als Punch-Hole eine Aussparung auf dem Display erhalten.
Leider arbeitet Face ID unter dem Display derzeit noch sehr unzuverlässig, so die Quellen. Damit das Infrarotlicht der Gesichtserkennung den Nutzer scannen kann, müssen selektiv Pixel im Display während des Scan-Vorgangs abgeschaltet werden. Das verlangsamt die Infrarot-Signale und macht Face ID insgesamt unzuverlässiger.
Touch ID als Zwischenlösung?
Vor einigen Wochen machte der gleiche Leaker Face ID unter dem Display schon einmal zum Thema. Da ging es um ein faltbares iPad Pro, das aufgeklappt fast 19 Zoll messen soll. Hier testet Apple derzeit angeblich ebenfalls, die Gesichtserkennung unter dem Bildschirm verschwinden zu lassen.
Bei einem Klapp-iPad haben die Ingenieure allerdings viel mehr Platz als in einem iPhone, sodass es beim iPhone Fold noch etwas dauern wird, bis Apple eine schlankere Lösung findet. Bis dahin wird der Konzern laut dem Analysten Ming-Chi Kuo wohl beim faltbaren iPhone auf einen Touch ID-Sensor setzen, der im Power Button untergebracht werden könnte.
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