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iPhone-Produktion in China aufgrund eines erneuten Lockdowns gefährdet

Ein erneuter Lockdown in China führt bei Apple zu großen Sorgen. Da das Unternehmen in der betroffenen Region das iPhone fertigen lässt, befürchten die Verantwortlichen in Cupertino erneute Lieferverzögerungen.

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AppTickerTeam
15.03.20223 Min. Lesezeit
iPhone-Produktion in China aufgrund eines erneuten Lockdowns gefährdet
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Vor etwas mehr als zwei Jahren wurde China von der ersten Corona-Welle getroffen. Infolgedessen wurde das gesamte öffentliche Leben heruntergefahren und sämtliche Produktionsanlagen stillgelegt. Daraus resultierten in vielen wirtschaftlichen Bereichen Lieferengpässe, die teilweise noch bis heute nachwirken. Zu Beginn der Verzögerungen in der Lieferkette fand sich Apple im Vergleich zur Konkurrenz in einer angenehmen Position wieder, sodass die Engpässe beim iPhone-Hersteller wesentlich weniger Schaden verursachten. 

Im Jahr darauf schlug sich auch die Chip-Krise auf alle Branchen nieder und auch Apples Sonderstellung verschwand im Jahr 2021 mehr und mehr. Die jetzigen Meldungen über einen erneuten Lockdown in vielen Regionen Chinas kommen nun zur unrechten Zeit und treffen in China auf ein ohnehin noch nicht vollkommen erholtes System. 

Alle Produktionen in Shenzhen stehen still

In der chinesischen Provinz Shenzhen wird im Auftrag von Apple eine große Menge an iPhones hergestellt, allen voran die jeweils aktuelle Generation der Smartphones. In der Metropolregion verhängten die Behörden aufgrund stark steigender Infektionszahlen erneut einen Lockdown in vielen Bereichen des Lebens. 

Erst nachdem alle Bewohner dreimalig getestet wurden, sollen die Unternehmen ihre Produktionsstätten wieder zum Laufen bringen dürfen. Aktuell kommt die Region mit seinen gut 17,5 Millionen Einwohnern auf lediglich 60 bestätigte Coronainfektionen am Tag. Allerdings blicken die Verantwortlichen vor Ort auch mit großer Sorge nach Hongkong, wo die Behörden mittlerweile mehr als 32000 Fälle am Tag bei 7,5 Millionen Einwohner zählen. 

Aufgrund der starken Besiedlung in Shenzhen und der vielen Kontakte zwischen Fabrikarbeitern auf engem Raum fürchtet man einen ähnlichen Ansprung der Infektionszahlen wie in Hongkong, weshalb die chinesischen Behörden nach wie vor eine eine sehr strenge Linie zur Unterbindung der Virusverbreitung verfolgen. 

Lieferengpässe beim iPhone und Mac Studio befürchtet

Apple und sein Fertigungspartner Foxconn befürchten aufgrund des erneuten Lockdowns direkte Folgen. Auch wenn es sich beim jetzigen Lockdown vorerst nur um eine dreitägige Pause handelt, gilt es jede Art von Unterbrechung zu verhindern. Selbst wenn Apple auf andere Partner und Produktionsstätten ausweichen will, würde der Prozess der Verlagerung zeitliche und personelle Ressourcen binden, sodass auch in diesem Fall von Lieferverzögerungen für den Verbraucher auszugehen wäre. 

Neben der jeweils aktuellen iPhone-Generation könnte der erneute Ausfall auch Auswirkungen auf ein weiteres Produkt von Apple haben: Der neue Mac Studio, dessen Auslieferung am kommenden Freitag beginnen soll, weist in der Versandbestätigung Shenzhen als Umschlagsort auf.

Immerhin: Neben Shenzhen lässt Apple jedoch auch große Stückzahlen in Taiwan herstellen. Dadurch bedeutet ein erneuter Lockdown am jeweiligen Standort nicht, dass für einen gewissen Zeitraum gar keine Hardware mehr produziert wird. Förderlich für die Verfügbarkeit bestimmter Produkte sind die Verzögerungen jedoch auch nicht. 

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