iPhone: Radfahrer erleidet nach einem Sturz Verbrennungen dritten Grades
In Australien erlitt ein Radfahrer nach einem leichten Sturz Verbrennungen dritten Grades, weil dabei sein iPhone 6 beschädigt wurde und der eingebaute Lithium-Polymer-Akku Feuer fing. Zwar kommen Akkubrände mittlerweile sehr selten vor, aufgrund der großen Anzahl der eingesetzten Akkus passiert das aber immer wieder mal und mechanische Beschädigungen sind dabei die mit Abstand häufigste Ursache.
Dass Lithium-Ionen-Akkus durchaus gefährlich sein können, dürfte mittlerweile bekannt sein. Werden diese überladen oder im geladenen Zustand beschädigt, sodass im Inneren ein Kurzschluss entsteht, können die Akkus teilweise ziemlich explosiv verbrennen. Die erste Gefahrenquelle ist bei modernen Lithium-Ionen-Akkus eigentlich weitestgehend gebannt, da diese über eine Schutzelektronik gegen Überladung verfügen.
Mechanische Beschädigungen lassen sich aber nicht vom Werk aus verhindern, sodass diese immer wieder für Brände von derartigen Akkus sorgen. Das passierte auch einem Radfahrer in Australiens Hauptstadt Sydney, nachdem dieser einen leichten Sturz erlitten hatte. Dadurch wurde der Akku des iPhone 6 in der Gesäßtasche offensichtlich beschädigt und fing Feuer, sodass sich dieser in Sekunden durch den Stoff der Hose brannte. Der Radfahrer erlitt dabei Verbrennungen dritten Grades, wie 9To5Mac berichtet.
Die Australische Verbraucherschutzbehörde untersucht den Fall und ist nicht überrascht. Die Gefahren von Lithium-Ionen-Akkus sind einerseits bekannt, andererseits bieten moderne Smartphones aufgrund ihrer sehr geringen Dicke wenig Schutz für die mechanisch empfindlichen Akkus. Bei einem Sturz geben moderne Smartphone-Gehäuse und Displays schnell nach, sodass die Kräfte dann hauptsächlich auf den vergleichsweise großen Akku angreifen und diesen beschädigen können.
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