iPhone Ultra: Faltbares iPhone startet nur mit zwei Farben
Das erste faltbare iPhone von Apple erscheint wohl nur in zwei Farbvarianten: Silber-Weiß und Indigo. Auffällige Farbtöne sind demnach nicht geplant. Apple könnte den gleichen Weg wie beim iPhone X einschlagen.

Das erste faltbare iPhone von Apple, das als iPhone Ultra firmieren soll, erscheint voraussichtlich nur in zwei Farbvarianten. Leaker und Supply-Chain-Quellen bestätigen ein silber-weißes Modell sowie ein Indigo-Ton in Tiefblau. Auffällige Farben wie Orange sind demnach nicht geplant. Das Gerät soll zusammen mit dem iPhone 18 Pro im Herbst 2026 vorgestellt werden.
Historischer Vergleich mit iPhone X
Der Ansatz erinnert an das iPhone X aus dem Jahr 2017, das ebenfalls nur in zwei Farben auf den Markt kam: Silber und Space Grau. Das iPhone X markierte einen großen Generationensprung – ähnlich wie das faltbare iPhone, das eine komplett neue Designsprache einführt. Das iPhone XS folgte ein Jahr später mit der Farbe Gold. Es ist daher wahrscheinlich, dass Apple auch beim iPhone Ultra im Laufe der Zeit weitere Farbvarianten nachreicht.
Produktionsengpässe begrenzen Auswahl
Die geringe Farbauswahl spricht zudem für eine mögliche Knappheit des Geräts. Supply-Chain-Analyst Ming-Chi Kuo warnte, dass frühe Produktionsherausforderungen dazu führen könnten, dass erst 2027 mit stabilen Lieferungen zu rechnen ist. Potenzielle Engpässe könnten bis Ende 2026 andauern. Jede zusätzliche Farbvariante erhöht die Komplexität und Kosten – ein wirtschaftlicher Anreiz zur Erweiterung der Palette besteht bei knappen Stückzahlen kaum.
Zielgruppe priorisiert Technik
Bei einem Preis von mehr als 2.000 US-Dollar spricht das iPhone Ultra vermutlich eher Käufer an, denen die Farbauswahl weniger wichtig ist. Hier zählen die inneren Werte. Bloomberg-Journalist Mark Gurman berichtete bereits, dass der Preis die 2.000-Dollar-Marke überschreiten wird. Die begrenzte Farbpalette ist somit auch eine gezielte Marktkalkulation.
Leaker Instant Digital hatte die zwei Farboptionen bereits im Februar gemeldet und die Details im Mai bekräftigt. Macworld ergänzte die Informationen mit Supply-Chain-Quellen. Die Bestellung von 15 bis 20 Millionen Geräten bezieht sich auf den gesamten Produktlebenszyklus von zwei bis drei Jahren, nicht auf das erste Jahr allein. Apple plant die Markteinführung weiterhin für den Herbst 2026.
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