Keine Verzögerung: 14- und 16-Zoll-MacBook Pro mit Mini-LED liegen im Zeitplan
Obwohl aktuell ein globaler Mangel an Bauteilen für Elektrogeräte herrscht, soll die Aktualisierung des MacBook Pro wie geplant vonstattengehen. Einem Bericht zufolge können die Auftragsfertiger von Apple die bestellte Menge an Mini-LED-Panels wie geplant ausliefern.

Die anstehende iPhone-Präsentation am kommenden Dienstag wird nicht die letzte Keynote von Apple in diesem Jahr sein. In der Gerüchteküche spricht man von mindestens einem, wahrscheinlich aber zwei weiteren Veranstaltungen bis zum Jahresende. Dass nächste Woche das iPhone 13 sowie die Apple Watch Series 7 vorgestellt werden, steht wohl außer Frage. Mittlerweile verdichten sich aber die Hinweise, was Apple auf der nächsten Keynote zeigen könnte.
Schon länger wird das MacBook Pro als Kandidat für die Oktober- oder November-Präsentation gehandelt. Die Aktualisierung des Pro-Notebooks enthält neben einem neuen Prozessor ein Upgrade für das Display. Konkret soll das 14 und das 16 Zoll MacBook Pro mit einem Mini-LED ausgestattet werden.
Genügend Mini-LED-Panels verfügbar
Aus Kreisen der Zulieferindustrie hat das taiwanische Branchenblatt DigiTimes erfahren, dass der Launch der nächsten MacBook-Pro-Generation nicht an der neuen Displaytechnologie scheitern soll.
Als Fertigungspartner der Mini-LEDs fungieren angeblich General Interface Solution, Epistar und Lextar Electronics, ebenfalls alle mit Firmensitz in Taiwan. Zusammen sollen die drei Unternehmen mehr als vier Millionen Panels an Apple liefern. Die ersten Chargen würde man planmäßig fertigstellen können.
M1X-Chip auch in ausreichender Menge verfügbar
Eine weitere Komponente, die sich als Flaschenhals entpuppen könnte, wäre der Prozessor. Beide MacBook Pro bekommen wahrscheinlich mit dem "M1X" eine aufgebohrte Variante des M1-Chips, der von der Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) hergestellt wird. Wie wir bereits in einem Artikel zum A15-Prozessor, der ebenfalls bei TSMC vom Band läuft, berichtet haben, liegt man auch dort im Zeitplan. Lediglich die Herstellungskosten sind etwas höher als bei der Vorgängergeneration, was Apple aber durch die Weitergabe an den Endkunden kompensieren wird.
Bei DigiTimes geht man von dem Termin für die Präsentation der neuen MacBook Pro im Oktober oder November aus.
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