Keynote: Apple stellt neue MacBook Pro vor
Die heutige Keynote war anders als die letzte, wenn es um den Umfang geht. Was jedoch gleich war, ist, dass viele Gerüchte bestätigt wurden. In diesem Fall über die neuen MacBook Pro, die eine multifunktionale OLED-Leiste und einen Fingerabdrucksensor statt der Funktionstasten besitzen. Zusätzlich wurde das Display verbessert, welches nun effizienter ist und mehr Kontrast bei besserer Energieeffizienz aufweist. Mit an Bord sind auch vier USB-C-Anschlüsse, welche zum Laden und Anschließen von externen Displays und anderen Geräten genutzt werden können. Daneben gibt es aber auch ein kleineres Update des MacBook Pro, welches die bisherigen Funktionstasten beibehält und nur intern Neuerungen Die MacBook Air Reihe läuft damit offensichtlich komplett aus.
Ziemlich viel Zeit hat sich Apple dieses Mal gelassen, bis das Hauptthema der Keynote dran kam. Nach dem die lange Einleitung durch Tim Cook zu Ende war, kam Apples Marketingchef Phil Schiller auf die Bühne und kam auf die neuen MaBook Pro zu sprechen. Die neuen Geräte sind 17% dünner, was zu den Gerüchten und Vorhersagen passt, die beispielsweise der Marktanalyst Ming-Chi Kuo machte. Das Force-Touch Trackpad ist wiederum doppelt so groß wie bei den Vorgängern, wie Macrumors live vor Ort berichtet hat.
Natürlich ist auch die wichtigste Neuerung mit an Bord, die ebenfalls in der Gerüchteküche der letzten Monate oft diskutiert wurde. Die Rede ist von der OLED-Touchleiste statt den Funktionstasten. Apple nennt diese Leiste "Touchbar" und wie erwartet passt sich diese den derzeit geöffneten Apps an. So wurde zum Beispiel der Safari-Browser gezeigt und die Touchbar hat dann passend dazu Buttons wie Favoriten, ein Suchfeld oder zum Teilen auf Facebook angezeigt. Auch der kolportierte Fingerabdrucksensor ist mit an Bord, und zwar ganz rechts bei der Touchbar.
Weitere Funktionen der OLED-Touchbar wurden dann von Craig Federighi vorgeführt. Dazu gehören eine eingeblendete Auswahl von Emojis oder beispielsweise Werkzeuge um den Text in der Mail-App nach Bedarf schnell formatieren zu können. Online-Käufe können schnell bezahlt werden, indem die Touchbar mit dem eingebauten Fingerabdrucksensor genutzt wird. Die Touchbar lässt sich dabei fast vollständig individualisieren. Gewünschte Knöpfe lassen sich nämlich vom Bildschirm auf die Touchbar übertragen, von wo aus diese direkt in greifbarer Nähe sind. Apples Büro-Apps des iWork-Pakets unterstützen dabei schon die neue Touchbar.
Abgesehen davon gibt es auch eine Reihe von Verbesserungen, welch beispielsweise das Display betreffen. Dieses ist um 67% heller und bietet um den selben Faktor mehr Kontrast, während die Anzahl der darstellbaren Farben um ein Viertel erhöht wurde. Ebenso gibt es Verbesserungen bei den Prozessoren und eingebauten Grafikeinheiten sowie SSD-Festplatten. Dazu gibt es 4 USB-C-Anschlüsse, die als Thunderbolt 3 mit bis zu 40Gbit/s genutzt werden können. Die USB-Anschlüsse sind dabei multifunktional und übernehmen gleichzeitig die Aufgaben des Laden, Thunderbolt 3 wie erwähnt, sowie Displayport, HDMI und VGA.
Zum Schluss wurde auch ein ganz "normales" Update des MacBook Pro 13" vorgestellt, welches zwei USB-C-Anschlüsse und eine normale Tastatur mit Funktionstasten statt der neuen OLED-Touchbar besitzt. Damit läuft die Air-Reihe der MacBooks offensichtlich aus, worüber schon vor Monaten spekuliert wurde. Das neue MacBook Pro 13" mit normaler Tastatur und ohen Fingerabdrucksensor ist ab heute erhältlich, die weiterentwickelten Versionen mit 13" und 15" Displays in 2-3 Wochen. Der Einstiegspreis sind 1499 $ für das normale MacBook Pro 13", 1799 $ für das 13"-Modell mit Touchbar und 2399 $ für das 15" Modell mit Touchbar.
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