KGI: Apple setzt ab dem nächsten Jahr bei den iPhones auf OLED und wieder auf Glas statt Aluminium
Seit der Einführung des iPhones hat sich bei Apple ein spezieller Zweijahres-Rhythmus eingestellt. Alle zwei Jahre folgt eine größere Änderung bei den iPhones, während dazwischen die S-Modelle auf den Markt kommen, die ein bestehendes Design durch eine bessere Hardware stärker ausreizen.
Demnach erwartet uns diesen Herbst auch wieder ein größeres Update der iPhone-Produktpalette, nachdem letztes Jahr das iPhone 6s und iPhone 6s Plus auf den Markt gekommen sind. Die bisherigen Gerüchte besagen aber ein Design ähnlich wie beim iPhone 6/6s, was nicht so recht zu Apples bisherigem Vorgehen passen würde.
Auch die Einschätzung des Marktanalysten Ming-Chi Kuo geht in diese Richtung. So gab der Marktanalyst Ende März an, dass er eine größere Überarbeitung des iPhone-Designs erst für das nächste Jahr erwartet. Hier rechnet er mit einem Design, welches sich stark am dem Design des iPhone 4/4s orientieren soll. Also eine Front- und Rückseite aus Glas, die von einem Metallrahmen gehalten werden.
Glasgehäuse und AMOLED-Display
Nun bekräftigt Kuo diese Einschätzung in einer neuen Stellungsnahme für Investoren, wie Macrumors berichtet. So erwartet er, dass Apple im nächsten Jahr wieder auf Glas statt Aluminium setzen werde, weil die Konkurrenz mittlerweile jede Menge Smartphones mit einem Aluminiumgehäuse anbietet. Gleichzeitig setzt Apple schon seit 2012 auf Aluminium als Gehäusematerial, während die Verkaufszahlen der iPhones langsam sinken. Apple sei daher gezwungen das iPhone gründlich zu überarbeiten, so der Marktanalyst in seiner Investoreneinschätzung.
Nebenei erwähnt Kuo auch, dass er mit einem AMOLED-Display für die übernächste iPhone-Generation rechnet. Damit werde Apple etwas Gewicht einsparen können, sodass das Zusatzgewicht infolge des Glasgehäuses nicht so stark bemerkbar wäre. Das passt wiederum sehr gut zu einem aktuellen Bericht, wonach Apple von Samsung ab 2017 jährlich mit 100 Millionen AMOLED-Displaypanelen beliefert werden wird.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Smartphone.

Apple umgeht EU-Akkupflicht mit Premium-Ausnahme
Trotz der neuen EU-Verordnung zum Akku-Tausch ab 2027 müssen iPhones nicht umgebaut werden. Apple nutzt eine Ausnahmeregelung für langlebige und wassergeschützte Geräte.

iOS 27 Public Beta: Prognose für den Release-Termin, Installation und Features
Die erste öffentliche Vorschau von iOS 27 steht kurz bevor. Wir zeigen, wann das Update voraussichtlich erscheint, wie die Installation funktioniert und welche Neuerungen das Betriebssystem bringt.

Apple setzt iPhone 17 Pro Max in America250-Zeitkapsel ein
Zum 250. Jahrestag der US-Unabhängigkeit vergräbt das America250-Projekt am 4. Juli 2026 in Philadelphia eine offizielle Zeitkapsel. Darin befindet sich unter anderem ein iPhone 17 Pro Max, was auf Kritik stößt.

Apple und Broadcom: Chip-Partnerschaft läuft bis 2031 – eigener Modem-Wechsel verzögert sich
Apple und Broadcom verlängern ihre Zusammenarbeit für Custom-Chips bis 2031. Der vollständige Wechsel zu eigenen Modems in allen iPhone-Modellen wird sich damit noch Jahre hinziehen, obwohl die neue C2-Generation bereits für 2026 geplant ist.

MacBook Pro 2027: Apple setzt bei M7 und OLED-Display auf schnelles Einstiegsmodell
Apple will das neue Design mit Touchscreen und M7-Chip nicht erst in zwei Jahren einführen. Das 14-Zoll-Einstiegsmodell folgt nur sechs Monate nach den High-End-Varianten.

iFixit zeigt im neuen Video, wie iPhone-Batterien hergestellt werden
Das Reparaturportal iFixit dokumentiert in einem neuen Video den kompletten Fertigungsprozess einer iPhone-Batterie. Die Aufnahmen in einer chinesischen Fabrik offenbaren überraschend viel manuelle Arbeit.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.