Kommende iPhone-Generationen geben Hinweise zum optimalen Ladezeitpunkt
Der Akku ist in den meisten Fällen das Bauteil, welches für den größten Frust beim Besitzer sorgt. Während man die Lebensdauer eines Displays grundsätzlich in der eigenen Hand hat, verliert die Leistung eines Akkus im Laufe der Nutzung naturgemäß an Leistungskraft. Ein von Apple eingereichtes Patent, kann die Leistung des Akkus zwar nicht verlängern. Es kann jedoch dafür sorgen, dass der Nutzer seinen Akku immer rechtzeitig auflädt. Dafür verarbeitet das Smartphone eine Reihe von Nutzungsdaten.

Ein Akku meldet sich grundsätzlich immer, wenn es einen bestimmten Wert unterschritten hat. Die in rot gefärbte Prozentzahl signalisiert seinem Besitzer das Ladegerät schnellstmöglich anzustecken. Auf der heimischen Couch stellt das Prozedere auch kein Problem dar, anders sieht es dann schon aus, wenn man sich fernab der häuslichen Lademöglichkeiten aufhält. Das Patent mit dem Namen Smart advice to charge notification entwickelt eine Technik, die den Nutzer gar nicht erst in eine akkufreie Situation kommen zu lassen.
Die Technik, die im iPhone, im iPad und auch in der Apple Watch zum Einsatz kommen könnte, analysiert die Ladezyklen des Nutzers. Des weiteren merkt sich das Gerät den Aufenthaltsort und den Tag, an dem geladen wurde. Aus den daraus gewonnenen Daten errechnet das Gerät selbstständig, ob die Akkulaufzeit bis zum nächsten typischen Ladevorgang ausreichen wird. Sollte dies nicht der Fall sein, gibt es eine Empfehlung zum Laden ab, selbst bei einer Restkapazität von 50 Prozent.
Auf den ersten Blick scheint dieses Feature eher etwas überflüssig zu sein. Wenn man dann jedoch bedenkt, dass man mehrere Geräte im Blick haben muss und eine Apple Watch unter Umständen stärker auseinandergezerrte Ladezyklen als ein durchgängig genutztes iPhone hat, kann der Hinweis zum Aufladen der Akkus doch sehr nützlich sein.
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