Kommt 3D-Touch zurück? Patentanmeldungen zeigen drucksensitive Sensoren
Mit dem iPhone 11 und dem iPhone XR hat Apple 3D-Touch eingestampft. Dabei war die Funktion in der Nutzergemeinde sehr beliebt. Ein neues Apple-Patent deutet jedoch an, dass der Konzern weiterhin an drucksensitiver Sensorik arbeitet.

Vor sieben Jahren hat Apple zusammen mit dem iPhone 6s 3D-Touch eingeführt. Je nachdem wie fest man auf das Display drückte, wurden bis zu drei verschiedene Aktionen ausgelöst. So ermöglichte das Feature zum Beispiel unterschiedliche Kontextmenüs von Apps, sofern diese 3D-Touch unterstützten.
Doch schon beim iPhone XR, das vor vier Jahren vorgestellt wurde, gehörte 3D-Touch nicht mehr zum Funktionsumfang. Beim im selben Jahr eingeführten iPhone XS und XS Max war der druckempfindliche Bildschirm noch dabei. 2019 folgte dann mit dem iPhone 11 das endgültige Aus. Seitdem kam kein iPhone mehr mit 3D-Touch in den Handel.
Comeback der Drucksensoren?
Patently Apple ist über einige Patentanmeldungen von Apple gestolpert, die eine Rückkehr von 3D-Toch-ähnlichen Sensoren andeuten. Ende letzter Woche veröffentlichte das amerikanische Patent- und Markenamt mehrere entsprechende Schriften. Die Einträge enthalten jedoch kein Display mit 3D-Touch, wie wir es kennen. Vielmehr geht es bei den Patenten um verschiedene Flüssigkeitsdrucksensoren, die in einer ganzen Reihe von Applegeräten verbaut werden können.
So findet man schematische Zeichnungen einer Apple Watch, die neben der Digital Crown über einen solchen Sensor an der Seite verfügt. Auch ein Armband für die Apple Watch mit einem Flüssigkeitsdrucksensor wird gezeigt. Weiter geht es mit einem MacBook, wo die neue Technologie, die mit dem ursprünglichen 3D-Touch nur wenig zu tun hat, im Trackpad verbaut ist. Als weiteres Einsatzfeld sehen die Patentschriften die AirPods und auch das iPhone vor.
Wie immer wenn es um Patentanmeldungen von Apple geht, gilt: Ob und wenn ja wann diese den Weg zum Endverbraucher finden, ist unklar.


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