Kommt neben dem iPhone 12 auch der 'Apple One' Service?
Alle Apple-Services in einem Bundle? Genau dies soll in nur zwei Monaten verfügbar werden, wenn man den Worten von Bloombergs Mark Gurman trauen kann. Allemal wäre dies eine große Hilfe für Apples Ziel für 2020: 600 Millionen verkaufte Abonnements.

Auch wenn der Launch der iPhone 12 Reihe um einige Wochen nach hinten verschoben wird, zum ersten Mal abweichend vom traditionellen September-Launch, bleiben Neuigkeiten über die kommende Keynote nicht aus. Schon im Code von iOS Update 13.5 konnten so Strings gefunden werden die andeuteten, dass Apple plant, ein neues Bundle mit den kommenden großen Updates an den Mann zu bringen. Dieses Bundle schließt speziell die Services Apple News+, Apple TV+, Apple Music, Apple Arcade und iCloud ein, und würde zu einem etwas reduzierten Preis den perfekten Allround-Begleiter zu einem neuen iPhone darstellen. Die Fragen die bislang gestellt werden mussten waren, ob dieses Bundle tatsächlich in der Mache ist, wann jenes verfügbar werden würde und aus welchen Services jenes gebaut sein würde. Bloomberg gibt zu den bislang recht groben Gerüchten nun eine Ladung an neuen Informationen zu, welche das sogenannte 'Apple One' Bundle etwas weiter detaillieren.
Zunächst das Datum: Apple One soll tatsächlich parallel zum iPhone 12 vorgestellt werden, damit neue Nutzer im Oktober nach der Keynote direkt auf das Bundle zugreifen können. Dies ist der angepeilte Effekt von Apple One: mehr Nutzer von mehreren Services, auch wenn dies einen kleinen Preisnachlass bedeutet. Bloombergs Mark Gurman detailliert hierzu, dass Apple verschiedene Versionen des Bundles anbieten will. Einerseits könnten Nutzer zum Beispiel nur ein kleines Paket aus den Basis-Services Apple TV+ und Apple Music erwerben, während ein größeres Paket ebenfalls die Apple Arcade, Apple News+ und Datenspeicher in der iCloud beinhalten würde - das durch das Bundle gesparte Geld soll laut Gurman hier im monatlichen Bereich von knapp fünf US-Dollarn liegen.
Apple will sich mit diesem Bundle von der Abhängigkeit von Third-Party Apps wie Spotify lösen. Innerhalb des Unternehmens ist so nämlich ein großes Ziel für das Jahr 2020 gesteckt: ganze 600 Millionen Abonnements sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Bislang berichtete Apple dass das Unternehmen auf einem guten Weg dorthin ist, allerdings zählen zu diesen Abonnements auch Third-Party Einkäufe und nicht nur Apple-eigene Abonnements. Jene bilden tatsächlich nur einen Bruchteil der ganzen Quote, weshalb Apple One die eigenen Verkäufe stark antreiben soll - sowohl mit einem Geldersparnis auf der Seite des Konsumenten, als auch mit bis zu fünf abgeschlossenen Abonnements gleichzeitig in nur einem Bundle für Apple. Besonders in der kritischen Beziehung die Apple zurzeit mit Third-Party Apps pflegt, dank der von allen Seiten kritisierten App Store Richtlinien, würden mehr hauseigene Verkäufe dem Unternehmen stark zugute kommen.
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