Torsion beim iPad Pro 2018 laut Apple kein Defekt
Seit mehreren Wochen gibt es Meldungen von Käufern des neuen iPad Pro, dass sich das Tablet im Alltag relativ leicht verbiegen kann. Jetzt hat sich Apple mit einer offiziellen Stellungnahme bei The Verge zu dem Problem geäußert.

Es ist ärgerlich: Man kauft sich das neue iPad Pro 2018, was in den USA mit voller Ausstattung bis zu bis zu 1.899 Dollar kosten kann, transportiert es in seinem Rucksack und nach dem Auspacken weist das Gerät eine deutlich sichtbare Biegung auf. Abgesehen davon, dass man von einigen Geräten ein gewisses Maß von Alltagstauglichkeit erwartet, sollte sich ein Tablet dieser Preisklasse nicht so einfach verbiegen lassen. Einige Käufer meldeten sogar, dass das iPad Pro bereits verbogen war als sie es geliefert bekommen haben.
Nachdem Apple in den letzten Wochen das Problem analysiert hat und sich auch iPads von betroffenen Kunden zuschicken ließ, hat der iPhone-Hersteller jetzt eine Anfrage von The Verge zu dem Thema beantwortet.
Laut Apple sei die Biegung bei den neuen iPad Pro "normal" und kein Defekt oder Produktionsmangel, wobei die Erklärung Apple's dann doch etwas in die Richtung Mangel geht: Die Biegung entsteht beim Abkühlprozess in der Herstellung des Gehäuses. Beim Gehäuse des iPad Pro 2018 kommen sowohl Metall als auch Kunststoff zum Einsatz. Bei Geräten mit LTE-Modul ist es noch etwas mehr Plastik und ein größerer Ausschnitt der Aluminiumflächen, weshalb iPad-Pro-Modelle mit LTE von den Verbiegungen stärker betroffen sind als die Geräte ohne.
Apple lässt seine Kunden allerdings nicht im Regen stehen, denn wer ein gebogenes iPad geliefert bekommt oder sich das Tablet innerhalb der 14-tägigen Widerrufsfrist verbiegt, kann das Retouren-Programm in Anspruch nehmen und sich ein neues iPad schicken lassen. Wie Apple mit dem Mangel außerhalb der Widerrufsfrist umgehen wird, wurde nicht benannt.



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