M1 Max schlägt im Geekbench-Test alle Macs mit Intel Core-Prozessor
In der Datenbank von Geekbench sind die ersten Benchmarks des M1 Max aufgetaucht. Handelt es sich um authentische Ergebnisse, ist der neue "Apple Silicon" schneller als alle getesteten Macs mit Intel Core-Prozessor.

Immer wenn Apple neue Hardware vorstellt, taucht kurz danach irgendwo ein zugehöriger Benchmark auf. Das MacBook Pro (2021) macht dabei keine Ausnahme. Bei Geekbench sind aktuell zwei Ergebnisse des MacBook Pro mit dem M1-Max-Prozessor gelistet. Und die Zahlen versprechen eine enorme Performance.
Den schnellsten Mac mit einem Intel-Core-Prozessor verdrängt der M1 Max von seiner bisherigen Spitzenposition. Der Intel Core i7-10700K aus dem 27 Zoll iMac aus Mitte 2020 schlug im Test mit allen Kernen den M1 der ersten Generation um knapp 1.000 Punkte. Mit dem M1 Max hat sich das nun geändert. Der einzige Prozessor von Intel in einem Mac, der dem M1 Max das Wasser reichen kann, ist der Intel Xeon W-3275M des Mac Pro aus dem Jahr 2019.
M1 Max 50 Prozent schneller als der Core i7-10700K
Dass der M1 Pro und der M1 Max die Messlatte der "Apple Silicon"-CPUs höher setzen, hat Apple auf der Keynote am Montag bereits mit zahlreichen Beispielen gezeigt. Doch nur ein Benchmark zählt als handfester Beleg - und genau ein solcher wurde vom M1 Max nun in die Datenbank von Geekbench aufgenommen.
Die Werte sprechen Bände:
- Single-Core: 1.712 Punkte
- Multi-Core: 7.441 Punkte
- Single-Core: 1.252 Punkte
- Multi-Core: 8.130 Punkte
- Single-Core: 1.745 Punkte
- Multi-Core: 12.422 Punkte
- Single-Core: 1.147 Punkte
- Multi-Core: 19.711 Punkte
Wie man den Zahlen entnehmen kann, hält aus dem Intel-Lager im Moment nur noch der Xeon-Prozessor mit dem M1 Max mit bzw. liefert mit mehreren Kernen bessere Ergebnisse. Dabei muss man jedoch im Hinterkopf behalten, dass der 14-nm-Xeon mit seinen 28 Kernen und 205 Watt eine viel höhere Verlustleistung (TDP) hat als der M1 Max.
Zur TDP der neuen Pro-CPU von Apple sind noch keine Werte bekannt. Diese dürfte allerdings deutlich geringer ausfallen.


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