M2-Chip: Apple beginnt angeblich mit Massenproduktion
Einem Bericht der japanischen Tageszeitung Nikkei Asia zu Folge hat Apple kürzlich mit der Massenproduktion des neuen M2-Chips begonnen. Nachdem der M1-Chip Ende 2020 in den ersten Macs und nun auch im iPad Pro verbaut wurde, sollen auch die höherklassigen Geräte mit einem noch leistungsfähigeren Chip ausgestattet werden.

Das MacBook Air, der Mac Mini und das MacBook Pro 13" waren im vergangenen Jahr die ersten Geräte, die den apple-eigenen M1-Chip eingepflanzt bekamen. In einem Bericht von Nikkei Asia ist nun die Rede davon, dass Apple mit der Massenproduktion der kommenden Mac-Prozessoren begonnen hat. Der M2 (oder M1X?) wird erneut vom taiwanischen Chip-Riesen TSMC produziert. Für die Herstellung soll das 5-Nanometer-Plus-Verfahren zum Tragen kommen.
Der Produktionsprozess für Chips dieser Größenordnung soll drei Monate betragen. Entsprechend wären die Prozessoren für die kommende MacBook-Reihe einsatzbereit. Mit einer Vorstellung der neuen MacBooks wird in der zweiten Jahreshälfte gerechnet, so das Blatt.
Nachdem Apple den Umstieg von Intel auf seine eigenen Chips bei den Einsteigermodellen in der letzten Woche vollzogen hat, könnte der Computerhersteller nun also auch bei den professionellen Geräten innerhalb der im Vorfeld ausgerufenen Frist von 2 Jahren nachziehen und den Umstieg so komplettieren.
MacBook Pro mit mehr Leistung
Das MacBook Pro könnte vom neuen Chip als erstes profitieren. Gerüchten zu Folge, wird das MacBook Pro mit einem 14" und einem 16"-Display auf den Markt kommen. Die neuen Geräte könnten dann wieder mit HDMI-Anschlüssen und Speicherkartenslots ausgestattet sein. Bei der neuen Generation wird dann, dem Bericht nach zu urteilen, auch die Touch Bar wieder ausgedient haben.
Neben den MacBooks könnte Apple auch eine neue Version des iMac mit über 27 Zoll aus dem Hut zaubern. Genaue Leistungsdaten der kommenden Chip-Generation sind bislang noch nicht bekannt. Der neue M2 soll jedoch mit einem 16-Kernprozessor und 4 High-Effiency-Kernen ausgestattet sein. Im Vergleich zum gerade hochgelobten M1-Chip würde der kommende Prozessor die verbauten Kerne somit verdoppeln.
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