M3 MacBook Air: Die ersten Benchmarks sind da!
Zum Wochenbeginn hat Apple zwei neue MacBook Air vorgestellt. Beide verfügen über die Basis-Variante des M3, zu dem nun schon die ersten Benchmarks im Netz aufgetaucht sind.

Foto-Credits: Apple & Geekbench
Wer über den Kauf eines MacBook Air nachgedacht hat, kann seit Montag aus zwei Geräten mehr wählen. Apple hat die 13 und 15 Zoll großen Air mit dem M3 Chip ausgestattet. Das Modell mit M2-Prozessor behält Apple als kostengünstigere Variante im Programm, während das MacBook Air mit M1 Chip nicht mehr angeboten wird.
Der eine oder andere Besitzer eines Air mit M2 Chip fragt sich vielleicht, ob sich ein Umstieg auf die 3-nm-CPU lohnt. Auch wer einen Neukauf geplant hat, möchte vielleicht gerne wissen, ob er zum M2-Air greifen soll, das Apple jetzt 100 Euro günstiger verkauft.
Auf Augenhöhe mit dem MacBook Pro
An dieser Stelle helfen oft Benchmarks weiter, um Geräte mit unterschiedlichen Prozessoren direkt miteinander zu vergleichen. Zum 15 Zoll MacBook Air mit M3 Chip sind im Vorfeld des Verkaufsstarts schon die ersten Tests mit Geekbench gemacht worden. Die Ergebnisse findet man in der angebundenen Datenbank.
Dort ist ein Mac mit dem Identifier „Mac15,13“ aufgeführt, der laut The Apple Wiki dem 15 Zoll M3 MacBook Air zugeordnet ist. Unter Geekbench 6.2.2 wurden die folgenden Ergebnisse erreicht:
- Single-Core-Test: 3.131 Punkte
- Multi-Core-Test: 12.100 Punkte
Das ist für ein MacBook Air beachtlich, denn die Werte liegen auf dem Niveau des aktiv gekühlten 14 Zoll M3 MacBook Pro, das Ende letzten Jahres auf den Markt kam.
Zum Vergleich listen wir hier die Ergebnisse der anderen beiden Notebooks auf:
- Single-Core-Test: 2.595 Punkte
- Multi-Core-Test: 9.744 Punkte
- Single-Core-Test: 3.085 Punkte
- Multi-Core-Test: 11.562 Punkte
Das neue M3 MacBook Air kann also locker mit dem Pro-Notebook mithalten, zumindest bis die passive Kühlung des Air das System drosselt. Im Vergleich zum M2-Pendant gibt es ein Leistungsplus von durchschnittlich 20 Prozent. Wer ein paar Jahre länger Updates haben möchte, kann die 100 Euro Aufpreis für das M3-Air bedenkenlos zahlen. Sparfüchse werden die nächsten Jahre aber auch noch mit dem M2 MacBook Air glücklich.


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