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Mac-Sparte: Welche Hardware erwartet uns im Jahr 2022?

Das Jahr 2021 neigt sich dem Ende und in der Mac-Abteilung gab es wieder allerhand Bewegung zu verzeichnen. Auf welche Geräte wir uns in Zukunft freuen können, zeigen wir in unserem Ausblick auf das kommende Jahr. 

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AppTickerTeam
30.11.20214 Min. Lesezeit
Mac-Sparte: Welche Hardware erwartet uns im Jahr 2022?
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Apple steckt nach wie vor in einem der größten Umbrüche der jüngeren Vergangenheit: Nachdem das Unternehmen im Sommer 2020 bekanntgab, zukünftig auf Prozessoren aus der eigenen Entwicklung zu setzen und dem bisherigen Zulieferer Intel damit einen Korb gab, ist ein Großteil der Mac-Produkte bis zum heutigen Tag bereits mit entsprechenden Chips ausgestattet. 

Den Anfang machten dabei das MacBook Air, das MacBook Pro 13" und der Mac mini. Der in allen genannten Geräten verbaute M1-Chip konnte auf Anhieb überzeugen und schraubte gleichzeitig die Erwartungen in Bezug auf das, was noch folgen wird, nach oben. 

Im April wurde der völlig neugestaltete iMac 24", ebenfalls mit einem M1-Chip versehen, vorgestellt. Den Abschluss des Hardware-Jahres 2021 machte dann die neue Generation des MacBook Pro. Das Notebook in den Größen 14" und 16" wurde von Apple mit den Prozessoren der nächsten Generation, dem M1-Pro und M1-Max, vorgestellt. Beide Chips lieferten direkt nach ihrer Veröffentlichung beeindruckende Vergleichswerte ab und standen für kurze Zeit an der Spitze der Single-Thread-Performance.

Der Wechsel von Intel zu eigenen Chips wurde im Jahr 2021 zwar weiter vorangetrieben, abgeschlossen ist der Prozess jedoch noch nicht. Der iMac 27" und der Mac Pro werden weiterhin mit Intel-Prozessoren angeboten. 

Bericht: M2 im MacBook Air und Mac mini

Verschiedene Quellen berichten, dass die kommende Generation von M-Chips zwischen Sommer und Herbst nächsten Jahres vorgestellt werden. Der Chipbauer TSMC soll demnach für die Fertigung vom A16 mit einer 5-Nanometer-Strukturbreite verantwortlich sein. Dabei soll einmal mehr eine verbesserte Energieeffizienz rausspringen. 

Zuerst könnte dann das MacBook Air und eventuell ein neuer Mac mini mit den neuen Chips versehen werden. Vor allem das MacBook Air gilt als heißer Anwärter, stehen hier doch eine geringe Hitzeentwicklung und eine hohe Effizienz besonders im Fokus. Neben einem neuen Prozessor könnte das MacBook Air dann auch ein generalüberholtes Design verpasst bekommen. 

Wie das neue MacBook Air aussehen könnte, zeigten die vor wenigen Wochen veröffentlichten Konzeptbilder von Ian Zelbo. Der für den Leaker Jon Prosser tätige Künstler stellt das Notebook unter anderem mit einer Notch und einem weißem Rand um das Display dar. 

Mögliche Erscheinung: Eine Vorstellung wäre zur jährlichen WWDC im Sommer oder zum Herbst-Event denkbar. 

Neuer iMac mit 27 Zoll

Auf dem "Spring Loaded" am 20. April diesen Jahres wurde der iMac mit einem M1-Chip vorgestellt. Dabei wagte Apple einen größeren Umbruch und verpasste dem All-in-One-Desktop ein völlig überarbeitetes Design und eine vielfältige Farbauswahl. Da sich Apple im April auf die Vorstellung des kleineren 24"-Modells beschränkte, haben viele Kunden auf eine Vorstellung des 27"-Modells zu einem späterem Zeitpunkt im selben Jahr gehofft. 

Das "Unleashed-Event" im Herbst nutzte Cupertino jedoch nur für die Vorstellung neuer MacBook Pros. Somit warten wir nach wie vor auf die Ablösung des 27" iMac mit Intel-Prozessor. Die Neuauflage wird sich designtechnisch ebenfalls am kleinen Bruder orientieren. Gerüchten zufolge könnte Apple die Bildschirmgröße sogar auf satte 30-32" anheben. 

Im Inneren wird dann auch ein M-Chip seine Arbeit verrichten. Möglicherweise wird Apple auf den M1 Pro oder den M1 Max setzen. Allerdings machen bereits jetzt Gerüchte die Runde, dass Apple beim iMac auf mehr CPU- und GPU-Kerne setzen wird. 

Mögliche Erscheinung: Eine Vorstellung wäre bereits zum Frühjahrs-Event denkbar. 

Mac Pro schließt 2022 ab

Tim Cook hat bereits im Oktober 2021 betont, dass die Umstellung der Mac-Linie insgesamt zwei Jahre andauern wird. Damit wären Ende 2022 alle Mac-Geräte mit eigenen Chips ausgestattet. Das bedeutet gleichzeitig, dass auch der Nachfolger vom Mac Pro in den nächsten 12 Monaten vorgestellt wird. 

Bisher sind sämtliche Umstellungen reibungslos über die Bühne gegangen. Der Prozessor-Wechsel beim Mac Pro könnte jedoch nochmal eine besondere Herausforderung für Cupertino darstellen. Die im Mac Pro verbauten Intel-Chips werden hinsichtlich Geschwindigkeit und Energieeffizienz nur schwer zu knacken sein. In der höchsten Konfiguration bietet der Mac Pro enorme Leistung über 28 Kerne. 

Weiterhin verrichten zwei Radeon Pro W6800X-GPUs als Duo kombiniert ihren Dienst und bieten eine unglaubliche doppelte Performance im gesamten Grafikbereich. Viel Leistung kostet natürlich auch viel Geld: Der Mac Pro lässt sich zum Preis von mehreren zehntausend Euro konfigurieren. 

Aufgrund der Komplexität dieses Rechenmonsters wird der Mac Pro der letzte Mac sein, der auf appleeigene Prozessoren umgestellt wird. 

Mögliche Erscheinung: Eine Vorstellung wäre frühestens zum Herbst-Event denkbar.

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