Mac-Verkaufszahlen gehen zurück, Ähnliches auch bei den iPhones erwartet
Verglichen mit den letzten Jahren erlebt Apple derzeit eine eher schwierige Zeit, wenn es um die Geschäftszahlen geht. Seit der Einführung des iPhones im Jahre 2007 wuchsen die Absatzzahlen kontinuirlich und konnten im Zeitraum Herbst 2014 bis etwa Mitte 2015 noch mal einen Sprung machen. Da Apple wiederum den Großteil der Gewinne mit dem Smartphonegeschäft macht, bedeutete dies auch im Großen und Ganzen einen wirtschaftlichen Erfolg für das Unternehmen.
Diesen Frühling bestätigte sich aber das, was Marktanalysten wie beispielsweise Ming-Chi Kuo schon vorher erwartet hatten. Die iPhone-Verkaufszahlen gehen zurück, daneben aber auch die Verkaufszahlen der iPads und Macs. Während bei den iPhones die Konkurrenz aus Asien immer stärker wird, hat Apple bei den iPads und Macs auch mit Marktsättigung zu kämpfen. Nun ist seit einiger Zeit auch das zweite Quartal dieses Jahres um, und die ersten Zahlen der Marktanalysten tauchen auf.
So haben die Marktforscher von Gartner ihre Hochrechnung der weltweiten PC-Verkäufe veröffentlicht und geben unterm Strich an, dass diese um weitere 5,2% zurück gegangen sind, wenn man das zweite Quartal 2015 zum Vergleich heranzieht. Wie so immer sind davon nicht alle Hersteller gleichermaßen betroffen, wobei Apples Macs hier zu den Verlierern gehören. Der Hersteller konnte im Zeitraum April bis Ende Juni zusammengerechnet 4,6 Millionen Macs und MacBooks verkaufen, während es im zweiten Quartal des letzten Jahres noch 4,8 Millionen waren. Macht also einen Rückgang von 4,9%, wobei sich der Marktanteil infolge des geschrumpften Marktes nicht geändert hat und immer noch bei 7,1% liegt, was dem 5. Platz entspricht.
Nicht nur Apple hat weniger Computer verkaufen können, sondern auch der erstplatzierte Hersteller Lenovo, der im zweiten Quartal dieses Jahres knapp 13,2 Millionen Geräte absetzte, was einem Rückgang von 2,2% entspricht. Mehr verkaufen konnten dagegen die Hersteller HP, Dell, Asus und Acer. Wirklich schlecht hat es die restlichen und kleineren Hersteller erwischt, die zusammengenommen über 19% weniger Computer verkaufen konnten.
Niedrigere iPhone-Verkaufszahlen erwartet
Ende dieses Monats gibt Apple die Quartalszahlen offiziell bekannt, und wie schon vor dem letzten Quartal so rechnen die Marktanalysten auch dieses Mal mit zurückgegangenen Verkaufszahlen bei den iPhones. Einer dieser Marktanalysten ist Amit Daryanani bei RBC Capital Markets, der mit 39,5 Millionen verkauften Smartphones im Zeitraum April-Juni 2016 rechnet, wie AppleInsider berichtet. Im zweiten Quartal 2015 waren es noch 47,5 Millionen verkaufte iPhones, wobei sich Apple damals wie gesagt mit dem iPhone 6 und iPhone 6 Plus auf einem Höhenflug befand.
Damit wäre es das zweite Quartal in Folge mit zurückgehenden Verkaufszahlen in Apples wichtigster Geschäftssparte. Auch für die zweite Jahreshälfte wird da keine Besserung erwartet, da das iPhone 7 und iPhone 7 Plus allem Anschein nach kaum richtige Neuerungen mit sich bringen werden. Diese werden erst nächstes Jahr zum 10-jährigen Jubiläum des iPhones erwartet, wobei verschiedene glaubwürdige Quellen von einer Art Glasgehäuse und einem OLED-Display sprachen.
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