MacBook Pro: 4K-HDR-Videos führen zu Abstürzen
Über das Wochenende sind neue Probleme beim MacBook Pro aufgetaucht. Berichten zufolge führt das Ansehen von 4K-HDR-Videos beispielsweise über YouTube zum anschließenden Kernel Panic oder zum Neustart.

Auch wenn sich die Meldungen über Probleme im Zusammenhang mit den neuen MacBook-Pro-Modellen bislang in Grenzen halten, tauchen seit dem vergangenen Wochenende vermehrt Berichte über abstürzende MacBooks auf, nachdem sich die Nutzer hochauflösende HDR-Videos auf YouTube angesehen haben.
Ersten Erkenntnissen zufolge handelt es sich um eine softwarebedingte Ursache. Ein hardwareseitiger Fehler wird bislang ausgeschlossen.
HDR-Videos können Kernel-Panic auslösen
Betroffene Nutzer erklären, dass sie sich hochauflösende 4K-HDR-Videos auf YouTube über Safari oder Chrome angesehen haben. Beim Verlassen des Vollbildmodus oder beim Durchscrollen der Kommentarspalte kam es zu einer sofortige Kernel-Panic oder zum Neustart des Gerätes.
Der Bug ist bisher nur bei den genannten Browsern aufgetreten. Andere Vertreter, wie Firefox oder Opera scheinen nicht betroffen zu sein, da dort die Wiedergabe von HDR-Inhalten über YouTube nicht unterstützt wird.
Allerdings lässt sich bei dem beschriebenen Fehlverhalten kein Muster erkennen. Demnach seien vorrangig 2021er MacBooks mit 16 GB RAM betroffen. Doch auch Modelle mit 32 GB oder 64 GB RAM befinden sich unter den Meldungen. Eine weitere Schwierigkeit bestehe darin, dass sich die Abstürze oftmals nicht wiederholen lassen.
Aus diesem Grund wird aktuell angenommen, dass es mehrere zusammenhängende Faktoren bedarf, um einen entsprechenden Absturz auszulösen.
Installation von macOS 12.1 Beta
Ein Defekt an der Hardware kann nach derzeitigem Stand ausgeschlossen werden. Es gibt Berichte über Nutzer, die auf die aktuelle Beta-Version von macOS 12.1 aktualisierten und dadurch den Fehler beheben konnten. Bis zur finalen Veröffentlichung von macOS 12.1 wird es jedoch noch einige Zeit dauern, da die Testphase erst vor ungefähr zwei Wochen anlief.
Gut möglich, dass Apple an dieser Stelle auch nochmal mit macOS 12.0.2. nachsteuert. Neben der Installation der Beta-Version von macOS 12.1 sind zum jetzigen Zeitpunkt keine anderen Workarounds bekannt.
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