macOS 12.3 zeigt: Neue Macs mit "U1" Ultra-Breitband-Chip in Planung
Künftige Macs könnte über einen neuen Chip verfügen, der bisher nur in aktuellen iPhone-Modellen zu finden ist. Die Rede ist vom Ultra-Breitband-Chip "U1", der präzises Orten von Geräten in der "Wo ist?"-App ermöglicht und AirDrop verbessert.

Im September 2019 hat Apple zusammen mit dem iPhone 11 den U1-Chip vorgestellt. Beim U1 handelt es sich um einen Ultra-Breitband-Chip, der seitdem in zahlreichen weiteren Apple-Geräten verbaut wurde, darunter die iPhones 12 und 13, die Apple Watch und der HomePod mini. Und auch in den AirTags ist der U1 mit an Bord, was genaueres Tracking der smarten Etiketten möglich macht.
In der Redaktion von 9to5mac hat man sich den Code der neuen Beta von macOS 12.3, die letzte Woche erschienen ist, genauer angeschaut und ist über mehrere Hinweise auf den U1 gestolpert. Das Update hat einige Tools unter der Haube, die ohne den U1-Chip nutzlos sind. Konkret handelt es sich bei dem Fund um genau die Frameworks und Daemons, die zur Unterstützung der Ultra-Breitband-Technologie erforderlich sind.
Was bedeutet das für den Mac? Aller Voraussicht nach plant Apple, den U1 künftig auch in seinen Desktop-Computern und MacBooks zu verbauen. Vor allem das MacBook würde von dem Ultra-Breitband-Chip profitieren. Zwar ist die Wahrscheinlichkeit, sein MacBook nicht mehr zu finden im Vergleich zum iPhone oder anderen kleineren Geräten viel geringer. Tritt der Fall ein, erleichtert der U1 aber das Orten ungemein.
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