macOS 12.4 und iOS 15.5: Apple gibt die vierte Beta frei
Gestern hat Apple neue Testversionen von iOS/iPadOS 15.5, macOS 12.4, watchOS 8.6 und tvOS 15.5 für Entwickler zur Verfügung gestellt. Der einwöchige Veröffentlichungszyklus weist auf eine baldige Freigabe hin.

Neue Woche, neue Beta. Erneut hat Apple am Dienstag die nächsten Testversionen der bevorstehenden Systemupdates veröffentlicht. Vor genau einem Monat wurden die ersten Betas von iOS 15.5, iPadOS 15.5, macOS 12.4, watchOS 8.6 sowie tvOS 15.5 freigegeben, gestern folgte die Veröffentlichungsrunde Nummer 4.
Allgemein kann davon ausgegangen werden, dass Apple noch zu zwei bis drei weiteren Testrunden einlädt, bis die finalen Versionen zum Download bereitstehen. Die diesjährige Worldwide Developers Conference beginnt am 6. Juni. Wir rechnen daher mit einer allgemeinen Freigabe in der Woche.
Hauptaugenmerk auf Bugfixes
Nachdem die vergangenen Updates gleich mehrere neue Funktionen mit sich brachten, dürfte es Apple in dieser Runde wesentlich ruhiger angehen. Kritiker bemängelten, dass Apple sich verstärkt darauf konzentrieren sollte, die vorhandenen Features in der Art auf Vordermann zu bringen, dass diese auch zuverlässig und reibungslos funktionieren.
Zuletzt hat die Webcam des Studio Display ihr Fett wegbekommen. Die Qualität der Kamera sorgte bei vielen Kunden für Irritationen, sodass eine Nachbesserung per Update unumgänglich erschien. Mit der "Studio Display Firmware" nahm Apple prompt eine sechste System-Beta ins Portfolio mit auf. Das Update erfolgt allerdings über die Software-Aktualisierung unter Monterey und nicht über den Entwickler-Bereich.
Nachdem die erste Beta der Studio Display Firmware nur eine Verschiebung der Probleme verursachte, schauen Entwickler und Kunden nun gespannt auf den nächsten Versuch das Problem zu beheben. In einem Beitrag auf Twitter wird der Unterschied zwischen der ersten und zweiten Beta verdeutlicht. Dabei ist klar zu erkennen, dass die Qualität auf dem zweiten Bild etwas schärfer ausfällt und die Farbwiedergabe natürlicher geworden ist. Im Vergleich zur Ausgangssituation hat sich mit den beiden Betas nun also durchaus etwas getan.
Der Grund für die deutlichen Qualitätsverluste wurde bereits in der vergangenen Woche erörtert: Da Apple im Studio Display einen kleinen Sensor inklusive Ultraweitwinkel-Kamera verbaut hat und das Bild für "Center Stage" herangezoomt und geschnitten werden muss, bleibt die Bildqualität bei diesem Prozess am Ende auf der Strecke. Der Abstand vom Nutzer zur Kamera ist beim Studio Display vom Grunde auf wesentlich größer als beispielsweise beim iPad.
Wenige funktionelle Anpassungen
Ansonsten fallen die Änderungen eher mager aus. Es gibt bisher nicht im Detail dokumentierte Anpassungen an Universal Control. Außerdem tauchten in den System-Codes bereits Hinweise auf eine neue Musik-App mit Fokus auf klassische Musik auf. Darüber hinaus erhält der iTunes Pass mit "Apple Balance" eine neue Bezeichnung.
Wie gewohnt dürften Teilnehmer des Public Beta Programm im Laufe des heutigen Tages Zugriff auf die neuen Betaversionen erhalten - sofern bis dahin keine schwerwiegenden Probleme aufgetreten sind.
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