macOS 27: Apple könnte den Namen Big Bear wählen
Ein versehentlich veröffentlichter Dateiname in einer WWDC-2026-Grafik deutet auf „Big Bear“ als Namen für macOS 27 hin. Apple benennt macOS seit 2013 nach kalifornischen Orten und besitzt noch zahlreiche Markenanmeldungen für weitere Landschaftsnamen.

Die WWDC 2026 steht kurz bevor und Apples Mac-Betriebssystem macOS 27 wird auf der Keynote am 8. Juni 2026 vorgestellt. Noch ist der offizielle Name nicht bekannt, doch ein Zufallsfund auf der Social-Media-Plattform X deutet auf „Big Bear“ hin. Die Namensgebung von macOS folgt einer langen Tradition, die seit Jahren für Spekulationen sorgt. Branchenbeobachter gehen zudem davon aus, dass macOS 27 ein Konsolidierungs-Update mit Fokus auf Stabilität werden soll.
Dateiname verrät Big Bear
Ein Beitrag auf X mit dem Hashtag #WWDC26 enthält eine Grafik, deren Dateiname „Project_Big_Bear_2026_Hashmoji_only.png“ lautet. Der Dateiname wurde von einem Nutzer entdeckt, indem er die Bildadresse des Apple-Logos neben dem Hashtag kopierte. Der Bergsee Big Bear Lake befindet sich in den San Bernardino Mountains, einer Gebirgsregion östlich der Metropole Los Angeles. Auf einer Höhe von etwa zwei Kilometern über dem Meeresspiegel zählt die Gegend zu den beliebten Skigebieten Kaliforniens, wo im Winter regelmäßig Schneefall zu verzeichnen ist. Der Name Big Bear ist weniger bekannt als andere kalifornische Wahrzeichen und könnte mit macOS Big Sur aus 2020 verwechselt werden. Die Grizzlybärenpopulation in der Big-Bear-Region ist im frühen 20. Jahrhundert abgewandert oder ausgestorben.
Kalifornische Namenstradition
Apple vergibt seit 2013 Namen von kalifornischen Sehenswürdigkeiten an macOS-Versionen, beginnend mit Mavericks. Vor 2013 nutzte Apple Großkatzen als Namen: Leopard, Tiger, Panther, Snow Leopard, Mountain Lion und Lion. Die aktuelle Version macOS 26 trägt den Namen Tahoe, benannt nach dem Lake Tahoe im Sierra Nevada. Craig Federighi widmet traditionell auf der WWDC einige Minuten den Errungenschaften des Apple-Marketingteams bei der Namensfindung. Der übliche Release-Zyklus sieht eine Developer-Beta am 8. Juni, eine öffentliche Beta im Juli und die finale Version im September 2026 vor.
Emerald als Alternative
Emerald Bay ist eine Bucht am Lake Tahoe, was den Namen Emerald als passende Alternative für ein verfeinerndes Update nahelegt. macOS 27 wird laut Branchenbeobachtern ein Konsolidierungs-Update, das Stabilität und Fehlerbereinigung priorisiert. Diese Strategie erinnert an frühere Versionen wie High Sierra oder Snow Leopard, die bestehende Funktionen optimierten. Apple hat den Namen für macOS 27 noch nicht offiziell bekanntgegeben, die Vorstellung erfolgt am 8. Juni 2026 auf der WWDC-Keynote.
Verbleibende Markenanmeldungen
Apple hat 2014 über zwanzig Markenanmeldungen für kalifornische Orte bei verschiedenen Gesellschaften eingereicht. Die bisher genutzten Namen stammen aus dieser Reserve: Yosemite, Sierra, Mojave, Monterey, Ventura, Sonoma und Sequoia. Unter den noch nicht genutzten Markenanmeldungen finden sich diverse geografische Bezeichnungen, darunter Naturphänomene wie Diablo und Shasta, Küstenregionen wie Pacific und Farallon, sowie Waldgebiete wie Redwood und Rincon. Weitere Kandidaten umfassen die Inselgruppe Tiburon, das Gebirge Mammoth, die Halbinsel Miramar, den Vogel California Condor, den Fuchs Redtail sowie die Landschaft Skyline. Redwood gilt seit Jahren als häufig gehandelter Kandidat für ein zukünftiges macOS.
Zusammenfassung
Ein versehentlich veröffentlichter Dateiname in einer WWDC-2026-Grafik deutet auf „Big Bear“ als Namen für macOS 27 hin. Apple benennt macOS seit 2013 nach kalifornischen Orten und besitzt noch zahlreiche Markenanmeldungen für weitere Landschaftsnamen. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass macOS 27 ein Konsolidierungs-Update mit Fokus auf Stabilität werden soll.
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