Meta will seine Quest-Headsets mit AirPlay ausstatten und fragt Apple um Erlaubnis
Via AirPlay kann man ganz einfach Inhalte auf Geräten streamen, welche die Apple-Schnittstelle unterstützen. Meta will nun in Cupertino anfragen und um die Erlaubnis bitten, AirPlay für das hauseigene Headset Quest freizugeben.

Die Vision Pro ist in den USA nun schon seit ein paar Tagen erhältlich und kommt bei den ersten Käufern relativ gut an. Hier und da gilt es noch nachzubessern, wie zum Beispiel bei den Displays der Apple-Headsets, die gelegentlich einfach zerspringen. Unter dem Strich scheinen die Nutzer dem neuen Gadget aber eine Chance zu geben, was jetzt die Konkurrenz auf den Plan ruft.
Neben ausgefeilter Hard- und Software bestimmt vor allem ein weiterer Punkt, ob ein neues Produkt am Markt eine Chance hat: die verfügbaren Apps und Inhalte. Neben der Tatsache, dass Apple einer der großen Player in Sachen App Stores ist und weiß wie man mit solchen Situationen umgeht, entwickeln auch zahlreiche Drittanbieter Apps für die Vision Pro. Letzte Woche wurde im visionOS App Store die 1.000er-Marke geknackt.
Mit AirPlay die Brücke zum iPhone
Hier kommt AirPlay ins Spiel. Auf X wurde der VR-Vizepräsident von Meta, Mark Rabkin, von einem Nutzer gefragt, warum man keine Inhalte von dem iPhone auf die Quest streamen kann. Rabkin antwortete, dass dem technisch nichts entgegensteht. Vielmehr sei es die Lizenz von Apple für die Schnittstelle AirPlay, über die man im Moment nicht verfüge.
Er führte jedoch an, dass man hier wohl Klarheit haben möchte und Meta Apple offiziell um Erlaubnis bittet, das Quest-Headset für AirPlay freizugeben. Ob man dem in Cupertino am Ende zustimmen wird, ist ungewiss. Schließlich könnte man sich die Frage stellen, warum man sein iPhone mit der 3.500 Dollar teuren Vision Pro koppeln soll, wenn man den Spaß auch mit dem Headset eines anderen Anbieters zu einem Bruchteil des Preises haben kann.
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