Ming-Chi Kuo: Mac Pro & Comeback des iMac Pro nicht vor 2023
Der iMac Pro kommt zurück - darüber sind sich viele Experten einig. Doch es könnte länger dauern als gedacht. Dem Apple-Experten Ming-Chi Kuo zufolge erfolgt das Comeback des Pro-iMac erst im nächsten Jahr. Gleiches gilt für den Mac Pro.

Seit Anfang des Jahres mehren sich die Berichte über einen neuen iMac Pro. Apple hatte die Produktion vor gut einem Jahr eingestellt und die Zukunft des Pro-Modells des iMac offengelassen. Ende Januar meldete sich der Bloomberg-Redakteur Mark Gurman zum Thema zu Wort und prognostizierte die Rückkehr des iMac Pro samt neuem Design und einen bisher unbekannten M-Prozessor.
Auch der Analyst Ming-Chi Kuo und der Display-Experte Ross Young sagten das Comeback des iMac Pro voraus. Damit scheint die Rückkehr des All-in-One-Computers beschlossene Sache zu sein, denn dass sich alle drei der stets gut informierten Experten irren, ist sehr unwahrscheinlich. Entgegen aller Erwartungen könnte die Präsentation des neuen iMac Pro aber länger auf sich warten lassen als gedacht.
Verkaufsstart in diesem Jahr unwahrscheinlich
Während Mark Gurman keine Details zum Verkaufsstart des nächsten iMac Pro genannt hatte, war sich Kuo sicher, dass Apple den Computer noch in diesem Frühling vorstellt. Dem widersprach der Display-Profi Ross Young, der mit der Markteinführung nicht vor dem Sommer rechnete. Aufgrund des aktuell immer noch herrschenden Mangel an elektronischen Komponenten könnte es sogar noch länger dauern.
Über seinen Twitter-Account hat sich nun Kuo noch einmal zu Wort gemeldet und verrät in knappen Worten seine Einschätzungen zur Roadmap folgender Macs:
2022
- leistungsstärkerer Mac mini
- günstiger 27 Zoll LCD-Bildschirm
2023
- iMac Pro
- Mac Pro
So wie es aussieht, dürfen wir in diesem Jahr wohl nicht mehr mit einem neuen iMac Pro rechnen. Ross Young, der bisher mit keiner seiner Prognosen falschlag, will aus der Lieferkette von Apple erfahren haben, dass der nächste Pro-iMac einen Bildschirm mit einem Mini-LED-Panel bekommt. Beim Prozessor soll es sich um einen Zwölfkerner auf Basis des M1 handeln.
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