Mit "Apple Pay Later" später bezahlen

Erst in der vergangenen Woche wurde bekannt, dass es Sparkassen-Kunden in Deutschland nun möglich sei, eine Girocard in der Wallet-App zu hinterlegen und mit dieser Einkäufe im Internet zu tätigen. Dies ist nur eine der wenigen Meldungen, die veranschaulichen, wie sich der Bezahldienst von Apple in der jüngeren Vergangenheit weiterentwickelt.
Einem Bericht von Bloomberg zu Folge arbeite Apple am nächsten großen Coup. So soll der Dienst "Apple Pay Later" Kunden die Möglichkeit bieten, ihre getätigten Einkäufe zu einem späteren Zeitpunkt zu bezahlen.
Verschiedene Zahlungsmodelle
Bei Anbietern von Kreditkarten ist das Angebot der späteren Zahlung keine Seltenheit. Einkäufe können bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zinslos zurückgezahlt werden, was dem Kunden einen größeren Spielraum in der persönlichen Finanzplanung beschert. Mit der Apple Card, die es aktuell nur in den USA gibt, bietet Apple einen ähnlichen Service an.
Dem Bericht nach, stecke Apple aktuell in den Planungen zu einem gänzlich neuem Dienst, der sich "Apple Pay Later" nennen soll. Die Zielgruppe dürfte jedoch dieselbe sein: Vor allem sogenannte "Impulskäufer" sollen durch die günstigen Bedingungen gelockt werden.
Für das Projekt hat sich Apple mit Goldman Sachs zusammengetan. Eine Apple Card sei hierfür nicht notwendig. Vielmehr können die Kunden zwischen zwei verschiedenen Zahlungsmodellen wählen: Wenn sich der Nutzer für "Apple Pay in 4" entscheidet, wird die Schuld im 2-Wochen-Takt getilgt, bis die Summe nach 8 Wochen beglichen ist. In diesem Zeitraum werden dem Kunden keine Zinsen berechnet.
Bei der Variante "Apple Pay Monthly Installments" sieht es dagegen schon anders aus. Über diesen Weg kann die Gesamtsumme über einen längeren Zeitraum beglichen werden, dafür zahlt der Kunde im Gegenzug allerdings auch Zinsen. Die Höhe der Zinsen ergeht aus dem Bericht nicht, in der Regel liegen diese für derartige Geschäfte jedoch unverhältnismäßig hoch.
Das Zulassungsverfahren werde bewusst einfach gehalten, sodass möglichst viele Interessenten an Apple Pay Later teilnehmen können. Die Kreditwürdigkeit der Nutzer soll nicht geprüft werden, ein einfacher Antrag, wie bei der Apple Card, soll ausreichend sein.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Apple.

Apple fertigt Chips unter Druck bei Intel in den USA
Apple hat unter erheblichem politischen Druck einen Fertigungsdeal mit Intel abgeschlossen. Ziel war vor allem die Abwendung drohender Importzölle, nicht eine Neuausrichtung der Chipproduktion.

iPhone 18 Pro: Leaker berichten von dickerem Gehäuse, mehr Gewicht und fehlendem Schwarz
Mehrere Leaker deuten auf drei Design-Anpassungen beim iPhone 18 Pro hin: Eine potenzielle Verdickung des Gehäuses, ein höheres Gesamtgewicht und eine reduzierte Farbpalette ohne Schwarz-Modell.

Teurere Bauteile: Apple rechnet mit höheren Kosten für das iPhone 18 Pro Max
Die Materialkosten für das kommende iPhone 18 Pro Max steigen durch teure Speicherchips und den neuen 2-Nanometer-Chip massiv an. Experten gehen davon aus, dass Apple die Verkaufspreise im Schnitt um 200 Dollar anheben muss.

iPhone 18 Pro Max: Gewicht und Dicke steigen durch massiven Akku
Mit dem iPhone 18 Pro Max kehrt Apple bei den Spezifikationen zu älteren Werten zurück. Das neue Flaggschiff wird durch einen vergrößerten Akku deutlich schwerer und dicker als der direkte Vorgänger.

iPhone Ultra: Lieferkette bestätigt September-Start
Frische Meldungen aus der Apple-Lieferkette widerlegen die jüngsten Verzögerungs-Gerüchte. Das faltbare iPhone Ultra kommt pünktlich im September 2026 auf den Markt, doch extreme Lieferengpässe und Wartezeiten von mehreren Wochen bleiben wahrscheinlich.

Apple testet CXMT-Speicherchips für China – Politische Hürden in Washington
Apple prüft DRAM-Chips des chinesischen Herstellers CXMT für Geräte in China und setzt sich in Washington für eine Nutzungserlaubnis ein. Der globale Speicherchip-Mangel zwingt das Unternehmen zu alternativen Lieferquellen.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.