Nachfolger von Pro Display XDR und Studio Display: Apple arbeitet intensiv an zwei neuen Monitoren

Wer keinen Mac in Form eines Notebooks besitzt, ist zwingend auf die Hilfe eines externen Monitors angewiesen. Käufer eines Mac mini oder Mac Studio müssen also naturgemäß mit weiteren Kosten für Hardware rechnen und werden auf Wunsch auch außerhalb von Apple fündig. Auf dem Markt wird die gesamte Bandbreite an unterschiedlichen Modellen verschiedenster Preisklassen angeboten.
Und auch Apple hat mit dem Pro Display XDR (Einstiegspreis 5.499 Euro) und dem Studio Display (Einstiegspreis 1.799 Euro) zwei eigene Produktlösungen im Portfolio. Wie es jedoch aussieht, beschäftigt sich Cupertino bereits intensiv mit der Entwicklung von zwei neuen Monitoren.
Nachfolgemodell des Pro Display XDR?
Erneut ist es Mark Gurman von Bloomberg, der mit seinem "Power On"-Newsletter als Quelle in Erscheinung tritt. In der neuesten Ausgabe berichtet Gurman von mehreren neuen externen Displays, an denen Apple aktuell arbeiten soll. Unter anderem soll das Pro Display XDR einen Nachfolger erhalten.
Das jetzige Modell ist mit einem 32" 6K-Display ausgestattet und erreicht Helligkeitswerte von bis zu 1.600 Nits. Dennoch ist der Bildschirm von 2019 inzwischen in die Jahre gekommen, was besonders beim Vergleich mit dem wesentlich günstigeren Studio Display deutlich wird.
Unter anderem verfügt das Pro Display XDR über keine integrierte Kamera. Außerdem lässt der Monitor Mikrofone und ein Soundsystem mit Unterstützung für 3D-Audio vermissen.
Umstellung auf Apple-Prozessoren
Ein weiteres Merkmal des Studio Displays ist der verbaute A13-Prozessor, womit Cupertino den Monitor weniger abhängig von den Ressourcen des angeschlossenen Rechners gestalten will. Gurman zufolge wird Apple in Zukunft sämtliche Monitore mit einem eigenen Apple-Chip ausstatten.
Bis die neue Generation des Pro Display XDR erhältlich ist, wird jedoch noch einige Zeit vergehen. Der Bloomberg-Journalist hält sogar eine Veröffentlichung erst nach dem Mac Pro mit Apple Silicon als möglich.
Neben einer Neuauflage des Pro Display XDR erwartet der Display-Experte Ross Young noch einen weiteren 27" Monitor, bei dem Apple unter anderem auf Mini-LED setzen wird.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Apple.

Apple fertigt Chips unter Druck bei Intel in den USA
Apple hat unter erheblichem politischen Druck einen Fertigungsdeal mit Intel abgeschlossen. Ziel war vor allem die Abwendung drohender Importzölle, nicht eine Neuausrichtung der Chipproduktion.

iPhone 18 Pro: Leaker berichten von dickerem Gehäuse, mehr Gewicht und fehlendem Schwarz
Mehrere Leaker deuten auf drei Design-Anpassungen beim iPhone 18 Pro hin: Eine potenzielle Verdickung des Gehäuses, ein höheres Gesamtgewicht und eine reduzierte Farbpalette ohne Schwarz-Modell.

Teurere Bauteile: Apple rechnet mit höheren Kosten für das iPhone 18 Pro Max
Die Materialkosten für das kommende iPhone 18 Pro Max steigen durch teure Speicherchips und den neuen 2-Nanometer-Chip massiv an. Experten gehen davon aus, dass Apple die Verkaufspreise im Schnitt um 200 Dollar anheben muss.

iPhone 18 Pro Max: Gewicht und Dicke steigen durch massiven Akku
Mit dem iPhone 18 Pro Max kehrt Apple bei den Spezifikationen zu älteren Werten zurück. Das neue Flaggschiff wird durch einen vergrößerten Akku deutlich schwerer und dicker als der direkte Vorgänger.

iPhone Ultra: Lieferkette bestätigt September-Start
Frische Meldungen aus der Apple-Lieferkette widerlegen die jüngsten Verzögerungs-Gerüchte. Das faltbare iPhone Ultra kommt pünktlich im September 2026 auf den Markt, doch extreme Lieferengpässe und Wartezeiten von mehreren Wochen bleiben wahrscheinlich.

Apple testet CXMT-Speicherchips für China – Politische Hürden in Washington
Apple prüft DRAM-Chips des chinesischen Herstellers CXMT für Geräte in China und setzt sich in Washington für eine Nutzungserlaubnis ein. Der globale Speicherchip-Mangel zwingt das Unternehmen zu alternativen Lieferquellen.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.