Netflix kündigt Konten, die über ein VPN erstellt wurden
Hat man seinen Account bei Netflix über ein VPN angelegt, kann es passieren, dass der Bildschirm schwarz bleibt. Netflix kündigt nämlich Konten, die günstigere Abonnements via VPN im Ausland abgeschlossen haben.

Die monatlichen Kosten für ein Abo bei Netflix variieren von Land zu Land. Während man in westlichen Ländern relativ tief in die Tasche greifen muss, sieht es beispielsweise in Ägypten, Pakistan, Argentinien oder in der Türkei anders aus. Dort sind die Abonnementgebühren bis zu 50 Prozent günstiger.
Stellt man nun beim Buchen eines Netflix-Abos über ein Virtual Private Network (VPN) eine Verbindung über den Server eines dieser Länder her, kann man von dem günstigeren Preis im Ausland profitieren. Schließlich geht Netflix davon aus, dass man dort wohnt, da man ja eine entsprechende IP-Adresse besitzt.
Immer mehr gesperrte Accounts
Netflix hat nun damit begonnen, der bei Sparfüchsen beliebten Methode einen Riegel vorzuschieben (via Tarnkappe). Erkennt das System des Streaminganbieters, dass man bei Vertragsabschluss gemogelt hat, wird der Account ohne Vorwarnung gekündigt. Das geschieht laut Tarnkappe derzeit bereits in Polen, Kanada und in den Vereinigten Staaten.
Es wird sicherlich nicht lange dauern, bis auch die ersten deutschen Nutzer vom Netflix-Angebot ausgeschlossen werden. Dann muss man beim Schauen entweder immer eine IP des Landes nutzen, mit dem das Abo gebucht wurde oder man bezahlt die hiesigen Gebühren.
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