Neue Warnmeldung in macOS High Sierra: Ende der 32-Bit-Apps naht

32-Bit-Apps werden auf dem Mac in Zukunft nicht mehr unterstützt. Diese Nachricht ist nicht neu: Schon auf der Worldwide Developers Conference 2017 hat Apple angekündigt, dass Legacy-Software auf neuen Versionen von macOS nicht mehr lauffähig sein wird. Ab heute werden Nutzer beim Starten einer 32-Bit-App mit einer Warnmeldung auf eingeschränkte Kompatibilität hingewiesen, der jeweilige Entwickler muss die App aktualisieren.
„Die App ist nicht für deinen Mac optimiert. Diese App muss von ihrem Entwickler aktualisiert werden, um die Kompatibilität zu verbessern."
Die Meldung erscheint einmal pro App und dient als Benachrichtigung über den bevorstehenden Übergang auf die 64-Bit-Technologie. Mit einem Klick auf „Weitere Informationen" bzw. „Learn more" gelangt man zu einem Support-Dokument das den Wechsel erklärt. Laut dem Dokument werden 32-Bit-Apps auch vorläufig weiter funktionieren, die Warnung dient lediglich dazu zu überprüfen welche Apps auf dem System noch nicht in einer 64-Bit-Version vorliegen. Apple empfiehlt im Bedarfsfall den jeweiligen App-Entwickler zu kontaktieren.
Um herauszufinden ob und wenn ja welche 32-Bit-Anwendungen auf eurem Mac installiert sind, klickt ihr im Apple-Menü auf „Über diesen Mac" und dann auf „Systembericht". Nun scrollt ihr in der linken Spalte nach unten, öffnet dort das Drop-Down-Menü „Software" und wählt dann „Programme". In der Spalte „64-Bit" sieht man ob die jeweilige App aktualisiert werden muss.
Einen endgültigen Termin für die Umstellung hat Apple bisher noch nicht genannt.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Mac News.

Apple fertigt Chips unter Druck bei Intel in den USA
Apple hat unter erheblichem politischen Druck einen Fertigungsdeal mit Intel abgeschlossen. Ziel war vor allem die Abwendung drohender Importzölle, nicht eine Neuausrichtung der Chipproduktion.

iPhone 18 Pro: Leaker berichten von dickerem Gehäuse, mehr Gewicht und fehlendem Schwarz
Mehrere Leaker deuten auf drei Design-Anpassungen beim iPhone 18 Pro hin: Eine potenzielle Verdickung des Gehäuses, ein höheres Gesamtgewicht und eine reduzierte Farbpalette ohne Schwarz-Modell.

Teurere Bauteile: Apple rechnet mit höheren Kosten für das iPhone 18 Pro Max
Die Materialkosten für das kommende iPhone 18 Pro Max steigen durch teure Speicherchips und den neuen 2-Nanometer-Chip massiv an. Experten gehen davon aus, dass Apple die Verkaufspreise im Schnitt um 200 Dollar anheben muss.

iPhone 18 Pro Max: Gewicht und Dicke steigen durch massiven Akku
Mit dem iPhone 18 Pro Max kehrt Apple bei den Spezifikationen zu älteren Werten zurück. Das neue Flaggschiff wird durch einen vergrößerten Akku deutlich schwerer und dicker als der direkte Vorgänger.

iPhone Ultra: Lieferkette bestätigt September-Start
Frische Meldungen aus der Apple-Lieferkette widerlegen die jüngsten Verzögerungs-Gerüchte. Das faltbare iPhone Ultra kommt pünktlich im September 2026 auf den Markt, doch extreme Lieferengpässe und Wartezeiten von mehreren Wochen bleiben wahrscheinlich.

Apple testet CXMT-Speicherchips für China – Politische Hürden in Washington
Apple prüft DRAM-Chips des chinesischen Herstellers CXMT für Geräte in China und setzt sich in Washington für eine Nutzungserlaubnis ein. Der globale Speicherchip-Mangel zwingt das Unternehmen zu alternativen Lieferquellen.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.