Neuer Deal? Intel wird angeblich auch A-Chips für das iPhone liefern (Update)
Holt Apple in naher Zukunft auch die Produktion der A-Chips in die USA zurück? Einem neuen Bericht zufolge könnte Intel ab 2028 den A22 Chip für das iPhone herstellen.

Foto-Credits: AppTicker
Update:
Vom vermeintlichen Deal zwischen Apple und Intel gibt es Neuigkeiten. Diese stammen erneut vom Analysten Jeff Pu. In einer Forschungsnotiz, die der Redaktion von MacRumors vorliegt, bekräftigt Pu seine Prognose von Anfang Dezember. Er schreibt, dass Intels 14A-Fertigungsprozess spätestens 2028 für die Massenproduktion von Chips bereit sei.
Ein Teil der A21 und A22 Chips könnte dann bei Intel vom Band laufen. Pu bestätigt aber, dass es keinerlei Anzeichen dafür gibt, dass Intel an der Entwicklung der iPhone-Chips beteiligt sein wird; die Beteiligung dürfte sich ausschließlich auf die Fertigung beschränken.
Ursprünglicher Artikel vom 6. Dezember 2026:
Ende letzten Monats ließ eine Meldung von Ming-Chi Kuo aufhorchen. Der Analyst wollte erfahren haben, dass Apple wieder Chips bei Intel einkaufen wird. Konkret ging es dabei um die Basisvarianten des M-Chips für den Mac und das iPad, die der Halbleiterhersteller in seinem 18A-P-Fertigungsprozess fertigen könnte.
Auch A-Chips für das iPhone?
Geht es nach dem Analysten Jeff Pu von GF Securities, soll es jedoch nicht bei den M-Chips bleiben. Intel führt bald ein weiteres Fertigungsverfahren mit der Bezeichnung „14A“ ein. Dieses sei laut Pu auf mobile Prozessoren für Smartphones abgestimmt – und Apple zeigt an diesem Fertigungsverfahren angeblich ebenfalls Interesse (via MacRumors).
Pus Quellen zufolge wird Apple mit Intel einen Liefervertrag für den 14A-Prozess abschließen. Wie beim Mac, sollen dann ebenfalls die Basisvarianten des A-Chips bei Intel vom Band laufen. Ab 2028 könnte es so weit sein, dann käme der A22 auf den Markt. Die Basisversion würde Apple in das iPhone 20 und wohl auch in das iPhone 20e packen.
Intel nicht an der Entwicklung beteiligt
Wie bei den bisher erschienen M- und A-Chips bleibt die Entwicklung der Chip-Architektur vollständig bei Apple. Laut Pu wird sich Intel definitiv nicht an den Planungsarbeiten beteiligen, sondern, wie die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) ausschließlich als Zulieferer auftreten.
Ein Lieferabkommen zwischen Apple und Intel würde die Abhängigkeit des Unternehmens von einem amerikanischen Fertigungsunternehmen stärken und zur Diversifizierung der Lieferkette des iPhone-Herstellers beitragen.
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