Neuer Partner für die Girocard der Sparkasse bringt Verbesserungen für Apple Pay
Wer die Girocard der Sparkasse zusammen mit Apple Pay nutzt, muss sich im Moment im Vergleich zu einer Kreditkarte mit einigen Einschränkungen im Zahlungsverkehr arrangieren. Da Mastercard nun Maestro als technischen Partner ablöst, ist es wahrscheinlich, dass die Girocard schon bald den vollen Funktionsumfang bieten wird.

Ende August dieses Jahres war es soweit: Die Sparkasse bot als erste Bank in Deutschland ihren Kunden die Möglichkeit, die hierzulande weit verbreitete Girocard in der Wallet zu hinterlegen. Wer unterwegs mit Apple Pay bezahlen möchte, benötigt jetzt nicht mehr zwingend eine Kreditkarte.
Während sich Apple Pay mit einer Kreditkarte uneingeschränkt nutzen lässt, müssen Besitzer einer Girocard einige Abstriche machen. Beim Online-Shopping können iPhones oder iPads mit hinterlegter Girocard aktuell nicht genutzt werden. Das Gleiche gilt für Zahlungen im Ausland. Im nächsten Jahr sollen aber laut dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband die ersten Beschränkungen fallen.
Mastercard löst Maestro ab
Und schon bald könnte die Sparkassen-Girocard der Kreditkarte, was die technische Unterstützung betrifft, vollkommen gleichgestellt sein. Auf ihrer Webseite stellt die Bank unter dem Motto "Jetzt ist alles möglich" die neue Sparkassen-Card vor. Neben der uneingeschränkten Nutzung beim Online-Shopping und direkten Abbuchungen werden mit der neuen Karte auch Zahlungen im Ausland möglich sein.
Die neuen Girocards verfügen neben dem Ablaufdatum erstmals über eine 16-stellige Kartennummer und eine dreistellige Prüfziffer, wie man es von einer Kreditkarte kennt. Auch Apple Pay wird auf der Webseite beworben.
Statt Maestro setzt die Sparkasse bei der neuen Girocard auf Mastercard als Partner. Wir gehen davon aus, dass man nach dem Upgrade der Girocard überall bezahlen kann, wo auch die Mastercard akzeptiert wird. Die Einschränkungen der Girocard haben also nur noch solange Bestand, bis alle regionalen Sparkassen das Mastercard-Pendant eingeführt haben.

Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Sonstiges.

Volksbank und Raiffeisenbank: Mobiles Bezahlen auf dem iPhone jetzt ohne Apple Pay
Nachdem Apple den NFC-Chip des iPhones für Drittanbieter freigeben musste, starten nun die ersten Banken in Deutschland mit ihren eigenen Systemen. Mobiles Bezahlen ist für Kunden der Volksbank und Raiffeisenbank ab sofort möglich.

Sparkasse: Wero aktivieren und 5 Euro Prämie aufs Bankkonto erhalten
Ende letzten Jahres hat die Sparkasse das Aus des mobilen Bezahlverfahrens Kwitt angekündigt. Wer sich jetzt beim Nachfolger Wero anmeldet, erhält von der Bank eine Prämie in Höhe von fünf Euro direkt auf das Bankkonto.

Kartenzahlung: Warum Transaktionen mit Apple Pay sicherer sind als mit physischen Karten
In Geschäften aber auch online werden in den meisten Fällen mehrere Möglichkeiten angeboten, mit denen man seine Rechnung bezahlen kann. Wer gerne per Karte bezahlt und ein iPhone besitzt, sollte dafür unbedingt Apple Pay nutzen. Wir zeigen euch, warum.

„Kwitt geht, Wero kommt“: Die Sparkasse führt neuen Dienst für mobiles Bezahlen ein
Zum Jahresende stellt die Sparkasse ihr mobiles Bezahlverfahren Kwitt ein. Doch der Nachfolger steht schon in den Startlöchern: Kunden der Bank können ab sofort die Wallet von „Wero“ aktivieren.

"Tap to Pay" funktioniert jetzt auch mit der Girocard der Sparkasse
Mit "Tap to Pay" können Händler ihr iPhone als mobiles NFC-Bezahlterminal verwenden. In Deutschland klappt das Ganze seit Juni dieses Jahres – und ab sofort auch mit der Girocard der Sparkasse.

Apple Pay & iOS 18: Das iPhone kann für Zahlungen in Chrome, Firefox und Edge verwendet werden
Wer sein iPhone auf iOS 18 aktualisiert, kann Apple Pay künftig abseits von Safari zum Bezahlen benutzen. Wie man unter Firefox, Chrome oder Edge mit Apple Pay bezahlen kann, zeigt ein neues Video auf der Apple-Webseite.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.