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Nur iPhone 18 Pro Max soll die variable Blende erhalten

Laut Ice Universe bekommt nur das iPhone 18 Pro Max eine variable Blende. Der Mechanismus braucht deutlich mehr Platz und passt so nur ins große Gehäuse.
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AppTickerTeam
Vor 5 Std3 Min. Lesezeit
Detailaufnahme der Smartphone-Kamera mit sichtbarem mechanischem Blendenmechanismus auf einer flachen Kamerafläche
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Der Leaker Ice Universe hat am Dienstag (18. August 2026) auf Weibo gemeldet, dass die variable Blende beim iPhone 18 nur ins Pro Max einzieht. Damit würde Apple die Technik nicht wie zuvor berichtet auf beide Pro-Modelle verteilen, sondern als Exklusivfeature des großen Geräts führen. Als Grund nennt er den deutlich höheren Bauraumbedarf des Mechanismus gegenüber einer festen Blende. Ob das kleinere Pro-Modell die Funktion später noch bekommt, bleibt offen. Die iPhone-18-Reihe wird beim September-Event von Apple erwartet.

Warum nur das iPhone 18 Pro Max

Eine variable Blende öffnet und schließt die Lichtöffnung, durch die das Bild auf den Sensor fällt, und rückt die Smartphone-Fotografie damit näher an das Niveau von Spiegelreflexkameras. Bislang setzen alle iPhones, wie auch die meisten anderen Smartphones, auf ein Festblenden-System. Der entscheidende Haken ist der Platz: Der Mechanismus braucht deutlich mehr Bauraum als eine statische Blende und passt damit nur ins größere Gehäuse.

Zum Kompromiss stellt Ice Universe fest, dass auch Apple nicht um den Trade-off herumkomme: Wer Top-Fotografie wolle, müsse das Gewicht eines Bricks akzeptieren. Das passt zur Erwartung, dass das Pro Max zum schwersten iPhone seit Jahren wird. Die Meldung kommt von einem Leaker mit guter Trefferquote, dessen jüngste Infos sich um die Abmessungen des iPhone Ultra drehten.

Kamera-Plateau schafft den nötigen Platz

Zwei Design-Entscheidungen könnten dem Blenden-Mechanismus den nötigen Raum geben. Zum einen der Wechsel vom Kamerabuckel zum flachen Kamera-Plateau, wie es das aktuelle iPhone 17 Pro Max bereits zeigt. Zum anderen wächst das Gehäuse des iPhone 18 Pro Max selbst: Es soll größer ausfallen als der Vorgänger, um einen vergrößerten Akku aufzunehmen.

Beide Entwicklungen laufen in dieselbe Richtung. Das wachsende Pro-Max-Gehäuse plus die flachere Kamerakonstruktion schaffen zusammen den zusätzlichen Platz, den eine feste Blende nicht benötigt. Die Kombination erklärt, warum Apple das Feature trotz Bauraumbedarf trotzdem umsetzen kann, ohne die Dicke des Geräts weiter in die Höhe zu treiben.

Vorbild iPhone 15 Pro Max

Einen Vorgang für genau dieses Vorgehen gab es bereits: 2023 war das iPhone 15 Pro Max das erste Modell mit dem Tetraprism-System und damit 5-fachem optischem Zoom, während das kleinere iPhone 15 Pro bei 3-fachem Zoom blieb. Ein Jahr später kam die Technik dann auch zum kleineren iPhone 16 Pro. Ein ähnlicher Verlauf ist bei der variablen Blende denkbar: erst exklusiv im Pro Max, ein Jahr später im Pro.

Für 2026 wird zudem ein größerer Größenunterschied zwischen Pro und Pro Max erwartet, was die Ausdifferenzierung der beiden Modelle weiter verschärft. Ob Apple den Tetraprism-Zeitplan wiederholt oder die Blende dauerhaft als Pro-Max-Exklusivität führt, zeigt sich frühestens mit der offiziellen Vorstellung.

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