Patentstreit: Apple einigt sich mit Ericsson, Verkaufsverbot wird aufgehoben
Apple kann einen weiteren Rechtsstreit zu den Akten legen. Nachdem es bereits in Kolumbien zu einem Verkaufsverbot für neuere iPhones gekommen ist, darf Cupertino wieder 5G-Hardware von Ericsson in seinen Smartphones verbauen.

Seit Mitte Juli dieses Jahres darf Apple keine iPhones und iPads mit 5G-Chip mehr in Kolumbien verkaufen. Der schwedische Hersteller Ericsson hatte bei einem Gericht in Bogotá geklagt und in der Folge ein Verkaufsverbot für alle Apple-Smartphones ab dem iPhone 12 erwirkt. Darüber hinaus waren auch iPads mit 5G-Modem betroffen und wurden in Kolumbien aus den Läden genommen.
Wie Christina Petersson, Chief Intellectual Property Officer bei Ericsson, bekannt gab (via MacRumors), haben sich die Schweden nun mit Apple geeinigt und eine neue Lizenzvereinbarung für ihre 5G-Hardware ausgehandelt:
- „Wir freuen uns, die Rechtsstreitigkeiten mit Apple mit dieser Vereinbarung beizulegen, die für unser 5G-Lizenzprogramm von strategischer Bedeutung ist. Dies wird es beiden Unternehmen ermöglichen, sich weiterhin darauf zu konzentrieren, die beste Technologie auf den globalen Markt zu bringen.“
Damit wurde das Verkaufsverbot in Kolumbien aufgehoben und dem Verkauf von iPhones und iPads mit der 5G-Technologie von Ericsson steht nichts mehr im Weg. Mehr noch: Ericsson und Apple haben eine noch engere Kooperation angekündigt.
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