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Phil Schiller: 32GB RAM hätten bei den neuen MacBook Pro einen kleineren Akku zur Folge gehabt

Apples Marketingchef verteidigte in den vergangenen Wochen schon das einige Male die neue MacBook Pro Reihe und hat sich zu diesem Thema wieder zu Wort gemeldet. Genauer gesagt geht es um den Arbeitsspeicher, der laut Schiller eine Art Kompromiss darstellt. So sind bei den Geräten maximal 16 GB wählbar, während 32 GB laut Schiller die Akkulaufzeit deutlich negativ beeinflusst hätten. Dieses Problem ist jedoch auch von Apple hausgemacht, da selbst die Pro-Geräte immer dünner werden, wodurch dann auch letztendlich weniger Platz für Akkus bleibt.
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AppTickerTeam
22.11.20162 Min. Lesezeit
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Die neuen MacBook Pro werden mittlerweile schon ausgeliefert und sind vor Ort in den Retail Stores erhältlich. Die zweifellos größte Neuerung ist die OLED-Touchbar, die sich aber schon lange vorher durch Gerüchte ankündigte. Über den Sinn dieser Touchleiste lässt sich streiten, zum größten Teil wird diese aber positiv aufgenommen. Was hingegen nicht so positiv aufgenommen wird, sind der fehlende SD-Kartenleser, festgelötete SSD-Festplatten oder die schwächeren Akkus.

Auch bezüglich des Arbeitsspeichers gab es Kritik, weil dieser bei den neuen MacBook Pro nur bis maximal 16 GB geht. Einige Nutzer hätten sich nämlich durchaus lieber 32 GB gewünscht. In der Hinsicht hatte sich Apples Marketingchef Phil Schiller schon zu Wort gemeldet und eine Erklärung geliefert. Hätte Apple 32 GB verbaut, wäre die Akkulauzeit schlechter ausgefallen, wobei Schiller damals keine exakte technische Begründung lieferte. Nun meldet er sich nochmals zu Wort und gibt eine genauere Erklärung ab, wie 9To5Mac berichtet.

So kommt in den neuen MacBook Pro eine energiesparende Low-Power-Variante eines LPDDR3E RAMs zum Einsatz. Diese verbraucht wie gesagt weniger Energie als DDR4 Speicher, welcher laut Schiller für 32 GB nötig wäre. Außerdem würde man ein neues Mainboarddesign benötigen, welches dann wohl weniger Platz für den Akku ließe, so Schiller. Beides zusammen hätte dann einen stark negativen Einfluss auf die Akkulaufzeit.

Auch wenn das so stimmen mag, beantwortet es nicht die Frage, wieso Apple sogar bei den MacBook Pro die Geräte immer dünner und spartanischer machen muss, anstatt die Gehäusedicke beizubehalten um so keine Kompromisse eingehen zu müssen. Schon bei den iPhones sorgte das Dünnermachen nicht unbedingt nur für Vorteile, da die Akkus schwächer ausfallen und die Gehäuse sich in manchen Fällen durchbogen.

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