Produktion des Apple Car: Einigung mit LG und Magna kurz vor Abschluss
Zu dem gut behüteten Geheimnis rund um das Apple Car gibt es bislang keine offiziellen Informationen des amerikanischen Konzerns. Einem aktuellen Zeitungsbericht zu Folge steht ein Vertragsabschluss über die Produktion des Autos kurz vor Abschluss.

Seit 2014 sollen die Planungen zum Apple Car bereits laufen. Offizielle Bestätigungen von Apple sucht man bis heute jedoch vergebens. Aus diesem Grund sind bisher weder Informationen über das Aussehen, noch über eine mögliche Erscheinung an die Öffentlichkeit durchgesickert. Auch ohne gesicherte Quellen kann man jedoch davon ausgehen, dass es sich beim elektrisch betriebenen Apple Car um ein (teil)autonom geführtes Fahrzeug handeln wird. Mit einer Veröffentlichung rechnet aktuell niemand vor dem Jahr 2024. Und selbst dieses Datum scheint äußerst optimistisch, wenn man die Entwicklungszeiten anderer Hersteller betrachtet. Jegliche Berichterstattung erfolgt derzeit auf Grundlage von Gerüchten und Vermutungen.
Zusammenarbeit mit LG und Magna
Die Zeitung The Korea Times berichtet von einer bevorstehenden Zusammenarbeit zwischen Apple, LG und Magna. Das dafür im Dezember 2020 ins Leben gerufene Joint-Venture mit dem Namen LG Magna e-Powertrain soll die Produktion des Apple Car vorantreiben. Der Vertragsabschluss stehe dem südkoreanischen Tagesblatt zu Folge kurz bevor. Der Automobilzulieferer Magna International verfügt über einen großen Erfahrungsschatz bei der Entwicklung von Automobilen. Magna übernimmt in seinem Werk im österreichischen Graz unter anderem die Fertigung der Mercedes G-Klasse und des 5er BMW.
LG machte kürzlich erst Schlagzeilen, da sich das Unternehmen aus dem Smartphonegeschäft komplett zurückzog. Für das iPhone und das iPad liefert LG schon lange diverse Komponenten. Nun also die bevorstehende Kooperation, die, sofern das Projekt Erfolg hat, nur ein Gewinn für das südkoreanische Unternehmen sein kann.
Das Projektvolumen wird jedoch möglichst gering halten. Apple strebt mit dem ersten Modell auf diesem Gebiet keine Massenproduktion an, sondern wird vorerst nur den Markt abtasten, um die späteren Erfolgsaussichten einschätzen zu können.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Apple.

Apple fertigt Chips unter Druck bei Intel in den USA
Apple hat unter erheblichem politischen Druck einen Fertigungsdeal mit Intel abgeschlossen. Ziel war vor allem die Abwendung drohender Importzölle, nicht eine Neuausrichtung der Chipproduktion.

iPhone 18 Pro: Leaker berichten von dickerem Gehäuse, mehr Gewicht und fehlendem Schwarz
Mehrere Leaker deuten auf drei Design-Anpassungen beim iPhone 18 Pro hin: Eine potenzielle Verdickung des Gehäuses, ein höheres Gesamtgewicht und eine reduzierte Farbpalette ohne Schwarz-Modell.

Teurere Bauteile: Apple rechnet mit höheren Kosten für das iPhone 18 Pro Max
Die Materialkosten für das kommende iPhone 18 Pro Max steigen durch teure Speicherchips und den neuen 2-Nanometer-Chip massiv an. Experten gehen davon aus, dass Apple die Verkaufspreise im Schnitt um 200 Dollar anheben muss.

iPhone 18 Pro Max: Gewicht und Dicke steigen durch massiven Akku
Mit dem iPhone 18 Pro Max kehrt Apple bei den Spezifikationen zu älteren Werten zurück. Das neue Flaggschiff wird durch einen vergrößerten Akku deutlich schwerer und dicker als der direkte Vorgänger.

iPhone Ultra: Lieferkette bestätigt September-Start
Frische Meldungen aus der Apple-Lieferkette widerlegen die jüngsten Verzögerungs-Gerüchte. Das faltbare iPhone Ultra kommt pünktlich im September 2026 auf den Markt, doch extreme Lieferengpässe und Wartezeiten von mehreren Wochen bleiben wahrscheinlich.

Apple testet CXMT-Speicherchips für China – Politische Hürden in Washington
Apple prüft DRAM-Chips des chinesischen Herstellers CXMT für Geräte in China und setzt sich in Washington für eine Nutzungserlaubnis ein. Der globale Speicherchip-Mangel zwingt das Unternehmen zu alternativen Lieferquellen.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.